| Ausflug in die Bäckerei Hillmann |
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Hier werden die Brötchen noch selbst gemacht Bei ihrem Ausflug konnten sich Sonnen- und Mondkinder getrennt in zwei Gruppen sowohl in der Konditorei als auch in der Bäckerei von der Handarbeit bei Bäcker Hillmann überzeugen. Doch zuerst ging es in die großen Lagerräume im Keller, die man von außen gar nicht vermutet. Hier gibt es große Silos mit Mehl und Getreide und eine riesige Kornmühle. Über ein Rohrsystem können die verschiedenen Mehlsorten (von Vollkorn bis weiß) in der Backstube für die unterschiedlichen Brot-, Brötchen- und Kuchenteige angefordert werden. Der Lehrling wälzt die Brötchen...In der Bäckerei im Erdgeschoss wird dieser Teig computergesteuert aus dem hochgepumpten Mehl und Hefe oder Sauerteig (puh, das stinkt...) in großen Schüsseln gerührt. Anschließend formt eine Maschine hieraus Teiglinge für die Brötchen: wahlweise rund oder eckig. Dann ist der Lehrling dran. Wie die 2c mit großem Interesse beobachtete, wälzt er jeden Rohling beispielsweise in einer Käse-Kürbiskern-Mischung und legt ihn auf ein Blech. Da die Klasse nicht mitten in der Nacht aufstehen wollte, sondern ihre Besichtigung morgens früh machte, hat sie übrigens die Vorbereitung der Brötchen für den nächsten Tag erlebt – die Teiglinge kommen in einen Ofen, der sich um Mitternacht automatisch anschaltet, damit sie schon mal „gehen“. Gegen 2.30 Uhr (ganz schön früh.....) beginnt dann die Schicht und das Backen, damit die Kunden bereits zum Frühstück frische Ware kaufen können. ..und der Baumkuchen wird immer dicker Im ersten Stock befindet sich schließlich die Feinbäckerei, in der die arbeitsintensiveren Teigwaren hergestellt werden. So müssen Splitterbrötchen beispielsweise in verschiedenen Schichten ausgerollt (zwischen jede Schicht kommt Öl) und per Hand geformt werden. Auch auf die Plunderstücke füllt der Bäcker den Pudding und in die Berliner (bzw. Pfannkuchen) die Marmelade noch in Handarbeit. Dann konnten sich die Kinder noch die Herstellung von Baumkuchen ansehen. Wie an einem Dönerspieß backen dünne Teigschichten nacheinander, so dass der Kuchen immer dicker wird. Am Ende kommt er in der entsprechenden Form (als Scheiben oder Spitzen) auf ein Förderband und ab in die Glasurmaschine, wo er in Flüssigschokolade „duscht“ bzw. „badet“ und dann mit Hilfe von Luft trocknet. Zeit für ein kleines Frühstück Nach den ganzen Eindrücken und den (überwiegend) tollen Gerüchen hatten alle Hunger auf ein kleines Frühstück. Bäcker Hillmann war darauf natürlich vorbereitet und schenkte jedem ein Quarkbällchen mit Nougatfüllung. Außerdem gab es aus der Klassenkasse noch Brötchen. Satt und zufrieden ging es dann zurück in die Schule – so macht Lernen doch Spaß!
Fotos: Jana (2c)
(2004/2005)
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Der Lehrling wälzt die Brötchen...


