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| Tanzprojekt 5b |
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Ich habe mich von Anfang an auf dieses Projekt gefreut. Zuerst dachte ich, dass wir ein Theaterprojekt machen würden und ich habe mir eine Geschichte ausgedacht, um meine Ideen einzubringen. Als ich dann hörte, dass wir kein Theater-, sondern ein Tanzprojekt geplant hatten, war ich ein bisschen traurig. Das hat sich jedoch geändert, als ich unsere Lehrerinnen Miriam und Lea kennen- gelernt habe. Ich mochte die beiden, denn sie waren sehr sympathisch und haben uns spielerisch und Stück für Stück das Tanzen näher gebracht.
In der ersten Woche haben wir eigentlich nur gespielt, aber jeder Tag fing mit der Aufwärmübung „Spiegelbild“ an. Das funktionierte so: Beim „Spiegelbild“ stellten wir uns in etwa drei oder vier Reihen auf und Miriam oder einer von uns ging vor die Klasse und machte eine Bewegung. Alle anderen machten die Bewegung dann möglichst gleich nach. Danach haben wir andere Übungen gemacht wie zum Beispiel im Takt gehen, Hip-Hop Tanz und Namentanzen. Als wir mit dem Im-Takt-Gehen angefangen haben, hatte ich keine Ahnung wie schwer das ist. Miriam hat uns verschiedene Musik gegeben und wir mussten versuchen, im Takt zu gehen und keine Rudel zu bilden.
Den Hip-Hop Tanz fand ich persönlich am schwersten, weil wir lernen mussten, ein Körperteil unabhängig von einem anderen zu bewegen. Das Namentanzen hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Wir mussten uns nämlich eine Bewegung zu unserem Namen ausdenken. Nachdem wir das gemacht hatten, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Dann mussten wir uns alle Namen und die Bewegungen aus unserer Gruppe merken. Wir haben uns jeden Tag ein bisschen gesteigert. Zum Beispiel die Bewegungen zur Musik oder in verschiedenen Formationen machen.
Der Höhepunkt von unserem Projekt waren die drei Vorstellungen am letzten Tag. Die ersten zwei Aufführungen wurden nur von Schülern angeguckt. Die dritte Vorführung war eigentlich die Wichtigste, weil unsere Eltern zugeguckt haben. Danach war ich ziemlich kaputt. Anschließend gab es noch eine coole Party im Freizeitraum mit leckeren Knabbereien und Getränken. Jetzt habe ich so viele Erfahrungen gesammelt, dass ich das Tanzen gerne fortsetzen möchte! Luca
Wir hatten zwei Wochen Tanzprojekt und keine Schule. In dieser Zeit sollten wir von unseren Tanzlehrern Miriam und Lea das Tanzen und mehr Selbstvertrauen lernen. Jeden Tag mussten wir um 9 Uhr im Mehrzweckraum sein, dann setzten wir uns in einen Kreis und besprachen was wir an diesem Tag vorhätten.
Die zweite Woche war schon interessanter und abwechslungsreicher. Wir haben Plakate erstellt, um für unsere Aufführung zu werben. Natürlich haben wir auch für die große Vorstellung geprobt, zum Beispiel den Hip-Hop und eine Pyramide. Die Pyramide entstand so: Die Hälfte der Kinder stellte sich nebeneinander in eine Reihe, dann gingen sie in die Knie, die anderen Kinder bildeten eine zweite Reihe, indem sie sich zwischen zwei Schülern aus der ersten Reihe auf deren Knie stellten. Dann kam am Freitag die große Vorstellung. Ich fand sie eigentlich ganz gut. Nach der Aufführung hatte unsere Klasse noch eine Aftershowparty. Ich fand die Projektwoche gut, obwohl wir anfangs nicht so viel getanzt haben. Jonas
Als uns gesagt wurde, dass wir ein Tanzprojekt bekommen und kein Theaterprojekt, waren wir erst einmal enttäuscht. Wir alle dachten, wir bekommen ein Theaterprojekt. Mir gingen sehr viele Gedanken durch den Kopf, z. B. dass ich bestimmt oft müde nach Hause komme. Wir haben uns am ersten Tag erst einmal kennen gelernt, wir haben einen Namenstanz getanzt. Jeder hat sich für seinen Namen so viele Sachen ausgesucht, wie er brauchte, z. B. Klatschen, mit dem Kopf nicken oder mit den Fingern schnippen. Jeder musste dann die Bewegung von dem anderen lernen, wenn sie jeder konnte, wurde es mit Musik getanzt.
Die Statuen fand ich nicht so schön, aber mir hat die Pyramide gefallen. Die Pyramide ging so: Wir hatten zwei Vorder-Kinder und sollten in die Nischen unsere Füßen hinein schieben und uns dann langsam nach oben aufrichten. Die Pyramide hat Spaß gemacht, aber sie war auch sehr anstrengend und schwer. Eigentlich ist alles schwer, wenn man es nicht kann. Später haben wir dann Hip-Hop getanzt. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, unbedingt den Hip-Hop zu schaffen. Nach ein paar Mal üben, habe ich es geschafft. Das Tanzprojekt hat meine Gefühle für das Tanzen verändert. Ich hätte mir gewünscht, dass der Klassenzusammenhalt noch besser geworden wäre. Ich hätte auch gerne noch mehr vom Hip-Hop gehabt, aber im Großen und Ganzen haben unsere Tanzlehrer Mirjam und Lea es richtig super gemacht, denn ich hatte viel Spaß und die Aufführung ist ganz toll geworden. Lisa
Paul
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In der zweiten Woche war das Spielen vorbei, weil wir uns ja auf die Aufführung vorbereiten mussten. Wir hatten einen sehr straffen Tagesplan. Unser Ziel war, eine etwa dreißig bis vierzigminütige Vorstellung hinzubekommen. Das haben wir geschafft, indem einige von uns ein Solo getanzt haben. Das Solo haben wir übrigens selbst kreiert, indem wir Bilder von dem Künstler Kandinsky angeguckt haben. Darauf waren Kreise, Punkte und verschiedene Linien. Davon haben wir uns inspirieren lassen. Ich habe gemerkt, dass Solotanzen gar nicht so schwer ist.
In dieser ersten Woche fand ich, dass wir zu wenig getanzt haben, sondern nur Rhythmusübungen und Spiele gemacht haben.
Wir haben auch Statuen gebaut, nicht mit Hammer und Meißel, sondern wir haben uns hingestellt, hingesetzt oder hingelegt. Jeder hat sich eine Position ausgesucht und ein anderer hat dann die Löcher gestopft, z. B. zwischen den Armen.
Als ich hörte, dass ein Tanzprojekt stattfindet, habe ich mich gefreut, weil ich immer was Neues lernen will. Die erste Woche fand ich am besten, weil wir da die Statuen, Skulpturen und Kreise getanzt haben. Wir haben geometrische Bilder von dem Künstler Kandinsky angeschaut, die Bilder nachgemalt und danach getanzt. Die Kreise haben wir entweder mit den Armen, Beinen, Füßen, dem Kopf und anderen Körperteilen getanzt. Mein Ziel war, dass ich besonders viel schaffe. Bei mir hat sich das Bewegen und Konzentrieren verändert. Der Zusammenhalt in der Klasse ist gestiegen. Ich bin mit dem Training und der Aufführung zufrieden. Ich hätte gerne mehr vom Tanzen gehabt. Das Tanzen würde ich gerne fortsetzen.