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Arbeits- und Entwicklungsvorhaben |
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1. JÜL -
Jahrgangsübergreifendes Lernen
Wir haben uns entschieden, mit
dem jahrgangsübergreifenden Lernen der Klassen 1-3 zu beginnen. Damit fördern
wir den Erwerb einer umfangreichen Methoden- und Sozialkompetenz in den unteren
Klassenstufen.
Ausgangslage
Die Schulkonferenz der Kronach-Grundschule hat am 19. Januar 2006
einstimmig die Einführung des jahrgangsübergreifenden Lernens für die Klassen
1-3 beschlossen. Es wird erstmalig im Schuljahr 2007/08 umgesetzt werden. Die
Erarbeitung des schuleigenen Konzepts wird von einer Arbeitsgruppe bis April 2007
erstellt. Wir stützen uns auf Erfahrungswerte, die andere Schulen bereits
gemacht haben. Parallel finden Fortbildungen und Informationsveranstaltungen
für Lehrer und Eltern statt. Die Kollegen haben sich für dieses Konzept
entschieden, um Kinder aus den ersten drei Jahrgängen ihrem Leistungsstand
entsprechend mit- und voneinander lernen und profitieren zu lassen. Jeder
Schüler kann sein Wissen festigen und weitergeben, indem er einem Mitschüler
etwas präsentiert, erklärt oder ihn befragt. Dabei sind individuelle Lernwege,
d.h. schnellere oder langsamere möglich, ohne dass ein Kind seine soziale
Lerngruppe verlassen muss. Der Lehrer erweitert seine Rolle als Lernberater,
der Wissen vermittelt, Kompetenzen fördert und das gegenseitige Lehren und
Lernen anleitet. Durch die größere Altersspanne innerhalb einer Lerngruppe
weist der Unterricht vielseitigere Aspekte und ein ansprechenderes, vielfältigeres
Niveau auf.
Zeit-Maßnahmenplanung
Fortbildungsbedarf
Die Lehrer nehmen an
Fortbildungen teil, um die Ziele zu realisieren.
Beispiele:
- Hospitationen an Schulen, die bereits
jahrgangsübergreifenden Unterricht anbieten.
- Beobachtung der Lernentwicklung in der
Schulanfangsphase.
- Weitere Fortbildungen des Lisums, der
GEW, des IBS.
- Schulinterne Fortbildungen und Erfahrungsaustausch.
Ressourcen
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Für die
erste Ausstattung hat der Finanzausschuss eine Summe in Höhe von 6300 € genehmigt.
- Jede
Stammgruppe wird über drei Klassenräume sowie einen „Freizeitraum" verfügen
können.
Ziel: Lernen in altersgemischten Lerngruppen der Jahrgänge 1/2/3
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Teilziele
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Indikatoren
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Evaluationsinstrumente
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Jedes Kind wird in seiner individuellen
Entwicklung in altersgemischten Lerngruppen bestmöglichst
gefördert.
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Die Kinder können über ihre Interessen und Schwierigkeiten Auskunft
geben.
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Es gibt in den Lerngruppen Unterrichtsmaterialien auf unterschiedlichen
Anspruchsniveaus, die allen zugänglich sind.
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Unterrichtsvorbereitungen enthalten differenzierte Lernziele für
einzelne Kinder.
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Die Kinder können sich passenden Niveaustufen zuordnen.
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- Arbeitspläne
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Lernverträge
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Lernbeobachtungen durch den Lehrer
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Diagnosebogen
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Förderpläne
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Erfolgskontrollen
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Kinderbefragungen
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Die
Kinder haben in ihren Mitschülern weitere Ansprechpartner und Helfer. Sie unterstützen
sich beim Lernen gegenseitig.
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- Kinder fragen Kinder.
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Kinder unterschiedlichen Alters lösen gemeinsam Aufgaben.
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Kinder finden Ansprechpartner für ihre Aufgaben.
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Die Kinder geben sich untereinander Feedback zu ihren Leistungen.
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Die Lehrerin hat Zeit für individuelle Unterstützung.
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- Unterrichtsbeobachtungen
- Rückmeldung durch Schüler
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Kinderbefragungen
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Jedes Kind zeigt einen individuell angemessenen Lernfortschritt.
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Die Kinder präsentieren ihre Lernergebnisse.
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Jedes Kind kennt seinen Leistungstand gemessen an den Anforderungen.
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Es werden mit jedem Kind regelmäßig Lernberatungsgespräche geführt.
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Kinder und Eltern kennen die nächsten erforderlichen individuellen
Entwicklungsschritte und treffen Lernvereinbarungen.
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- Auswertung von Beobachtungsbogen
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Schriftliche Leistungsrückmeldungen
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Ab Jahrgang 3 verbindliche schriftliche Leistungsnachweise
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Jahrgang 2 - Vergleichsarbeiten
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Selbsteinschätzungsbogen
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Befragung
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Elterngespräche
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Überprüfung der Förderpläne
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2. Teamarbeit
Ausgangslage
Klassenarbeiten,
Tests und andere Bewertungskriterien werden in Fachkonferenzen und auf
Teambesprechungen unter Beachtung des Rahmenplanes und Erkenntnissen aus
Fortbildungen geplant.
Die Zusammenarbeit
ist nur in einigen Klassenstufen gut
ausgeprägt, der Austausch von Material innerhalb des Kollegiums und die gemeinsame
klassenübergreifende Konzeption von Unterrichtsinhalten muss verbessert werden.
| Ziel: Wir streben verantwortliches Arbeiten im Team
an.
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| Teilziel
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Zeit-/Maßnahmenplanung
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Indikatoren
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Evaluationsinstrumente
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Das Kollegium arbeitet in
eigenverantwortlichen Teams.
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- Festlegen von gemeinsamen verbindlichen Präsenzzeiten für Absprachen in
den Jahrgangsteams.
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Die Absprachen werden von allen Beteiligten
verbindlich umgesetzt.
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- Protokolle der Teamsitzungen
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Durch einen intensiven
Austausch von Materialien kommt es zur Arbeitserleichterung des einzelnen
Kollegen.
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- Festlegen der Organisationsform von Teamsitzungen. (Teamleitung wählen, die den Austausch mit anderen Jahrgangsteams und der
Schulleitung sichert.)
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Alle Kollegen werden zur Organisationsvereinfachung
überwiegend in ihren Jahrgängen eingesetzt.
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- Arbeitsmaterialien, die zusammengetragen
werden
- Stundentafel
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Befragung der Kollegen
- Fragebogen bezüglich der
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Effizienz
- Leistungssteigerung
- Zufriedenheit
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Auswertung der Stundentafel
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Die Arbeitszufriedenheit
und den Informationsaustausch in der Zusammenarbeit steigern.
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- Zu den Präsenzzeiten
arbeitet das Team gemeinsam an pädagogischen Themen und trifft verbindliche Absprachen.
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- Kurzprotokolle/Entwicklungs-berichte
einzelner Schüler
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Zunahme der Projektarbeit
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- Befragung der Kollegen - erste Evaluation
2007/08
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3. Entwicklung von Bewertungskriterien und
Standards
Ausgangslage
Die Klassenarbeiten werden in Anlehnung an
den vorangegangenen Unterricht konzipiert. Bewertungskriterien werden auf
Fachkonferenzen festgelegt, einige Lehrer planen den Großteil der Unterrichtsinhalte gemeinsam und evaluieren
die Ergebnisse in Teamsitzungen.
Ziel: Wir streben einheitliche
Standards und Bewertungskriterien in allen Unterrichtsfächern an.
Deren Transparenz soll für Lehrer, Schüler und Eltern verbessert werden.
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Teilziel
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Zeit-/Maßnahmenplanung
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Indikatoren
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Evaluationsinstrumente
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In den Fachkonferenzen
werden fachspezifische und jahrgangstypische Standards und Bewertungskriterien
festgelegt.
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- Durchführung der Fachkon ferenzen zu Beginn des Schuljahres 2006/07
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ab Februar 2007
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- verbindliche Umsetzung der
festgelegten Standards und Bewertungskriterien
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Protokolle der Fachkonferenzen
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Festlegung im schulinternen Curriculum
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Die fächerübergreifenden
Standards und die Bewertungskriterien werden auf der Gesamtkonferenz
verbindlich festgelegt.
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- zum Ende des Schuljahres
2006/ 07
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- Vereinheitlichung von
Lernerfolgskontrollen in Bezug auf die
Inhalte, das Anspruchsniveau und die Bewertung.
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Protokoll der Gesamt-konferenz
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Lernerfolgskontrollen
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Vorlage der Klassenarbeiten bei der Schulleitung
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Eine Handreichung mit den erarbeiteten
Standards und Bewertungskriterien wird erstellt.
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- nach Fertigstellung des
schulinternen Curriculums (spätestens im Schuljahr 2007/08)
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- verbindliche Umsetzung der
Inhalte
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Die Ergebnisse der
Lernerfolgskontrollen werden analysiert.
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- laufend in den Teamsitzungen
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- Positive und negative
Erkenntnisse gehen in die weitere Planung des Unterrichtes und der Lernerfolgskontrollen ein
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stärkere Orientierung an den Standards im Unterrichtsgeschehen
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Befragung des Kollegiums (Fragebogen)
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Die Orientierungsarbeiten
der Klassen 2 und 4 werden auf Klassenstufenebene ausgewertet.
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- mit Beginn des Schuljahres
2005/06
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- Auswertungsergebnisse gehen
in die Unterrichtsplanung ein
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