Samstag, 19. Mai 2012
Arbeits- und Entwicklungsvorhaben
Arbeits- und Entwicklungsvorhaben
1. JÜL - Jahrgangsübergreifendes Lernen

Wir haben uns entschieden, mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen der Klassen 1-3 zu beginnen. Damit fördern wir den Erwerb einer umfangreichen Methoden- und Sozialkompetenz in den unteren Klassenstufen.

Ausgangslage

Die Schulkonferenz der Kronach-Grundschule hat am 19. Januar 2006 einstimmig die Einführung des jahrgangsübergreifenden Lernens für die Klassen 1-3 beschlossen. Es wird erstmalig im Schuljahr 2007/08 umgesetzt werden. Die Erarbeitung des schuleigenen Konzepts wird von einer Arbeitsgruppe bis April 2007 erstellt. Wir stützen uns auf Erfahrungswerte, die andere Schulen bereits gemacht haben. Parallel finden Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für Lehrer und Eltern statt. Die Kollegen haben sich für dieses Konzept entschieden, um Kinder aus den ersten drei Jahrgängen ihrem Leistungsstand entsprechend mit- und voneinander lernen und profitieren zu lassen. Jeder Schüler kann sein Wissen festigen und weitergeben, indem er einem Mitschüler etwas präsentiert, erklärt oder ihn befragt. Dabei sind individuelle Lernwege, d.h. schnellere oder langsamere möglich, ohne dass ein Kind seine soziale Lerngruppe verlassen muss. Der Lehrer erweitert seine Rolle als Lernberater, der Wissen vermittelt, Kompetenzen fördert und das gegenseitige Lehren und Lernen anleitet. Durch die größere Altersspanne innerhalb einer Lerngruppe weist der Unterricht vielseitigere Aspekte und ein ansprechenderes, vielfältigeres Niveau auf.

Zeit-Maßnahmenplanung

Fortbildungsbedarf

Die Lehrer nehmen an Fortbildungen teil, um die Ziele zu realisieren.

Beispiele:
  • Hospitationen an Schulen, die bereits jahrgangsübergreifenden Unterricht anbieten.
  • Beobachtung der Lernentwicklung in der Schulanfangsphase.
  • Weitere Fortbildungen des Lisums, der GEW, des IBS.
  • Schulinterne Fortbildungen und Erfahrungsaustausch.

Ressourcen

  • Für die erste Ausstattung hat der Finanzausschuss eine Summe in Höhe von 6300 € genehmigt.
  • Jede Stammgruppe wird über drei Klassenräume sowie einen „Freizeitraum" verfügen können.

Ziel: Lernen in altersgemischten Lerngruppen der Jahrgänge 1/2/3


Teilziele 
Indikatoren 
Evaluationsinstrumente

Jedes Kind wird in seiner individuellen Entwicklung in altersgemischten Lerngruppen bestmöglichst gefördert.
  • Die Kinder können über ihre Interessen und Schwierigkeiten Auskunft geben.
  • Es gibt in den Lerngruppen Unterrichtsmaterialien auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus, die allen zugänglich sind.
  • Unterrichtsvorbereitungen enthalten differenzierte Lernziele für einzelne Kinder.
  • Die Kinder können sich passenden Niveaustufen zuordnen.
  • Arbeitspläne
  • Lernverträge
  • Lernbeobachtungen durch den Lehrer
  • Diagnosebogen
  • Förderpläne
  • Erfolgskontrollen
  • Kinderbefragungen

Die Kinder haben in ihren Mitschülern weitere Ansprechpartner und Helfer. Sie unterstützen sich beim Lernen gegenseitig.
  • Kinder fragen Kinder.
  • Kinder unterschiedlichen Alters lösen gemeinsam Aufgaben.
  • Kinder finden Ansprechpartner für ihre Aufgaben.
  • Die Kinder geben sich untereinander Feedback zu ihren Leistungen.
  • Die Lehrerin hat Zeit für individuelle Unterstützung.

  • Unterrichtsbeobachtungen
  • Rückmeldung durch Schüler
  • Kinderbefragungen


Jedes Kind zeigt einen individuell angemessenen Lernfortschritt.  
  • Die Kinder präsentieren ihre Lernergebnisse.
  • Jedes Kind kennt seinen Leistungstand gemessen an den Anforderungen.
  • Es werden mit jedem Kind regelmäßig Lernberatungsgespräche geführt.
  • Kinder und Eltern kennen die nächsten erforderlichen individuellen Entwicklungsschritte und treffen Lernvereinbarungen.
  • Auswertung von Beobachtungsbogen
  • Schriftliche Leistungsrückmeldungen
  • Ab Jahrgang 3 verbindliche schriftliche Leistungsnachweise
  • Jahrgang 2 - Vergleichsarbeiten
  • Selbsteinschätzungsbogen
  • Befragung
  • Elterngespräche
  • Überprüfung der Förderpläne



2. Teamarbeit


Ausgangslage

Klassenarbeiten, Tests und andere Bewertungskriterien werden in Fachkonferenzen und auf Teambesprechungen unter Beachtung des Rahmenplanes und Erkenntnissen aus Fortbildungen geplant.

Die Zusammenarbeit ist nur in einigen Klassenstufen gut ausgeprägt, der Austausch von Material innerhalb des Kollegiums und die gemeinsame klassenübergreifende Konzeption von Unterrichtsinhalten muss verbessert werden.


Ziel: Wir streben verantwortliches Arbeiten im Team an.


Teilziel Zeit-/Maßnahmenplanung Indikatoren 
Evaluationsinstrumente   

Das Kollegium arbeitet in eigenverantwortlichen Teams.
  • Festlegen von gemeinsamen verbindlichen Präsenzzeiten für Absprachen in den Jahrgangsteams.
  •   
  • Die Absprachen werden von allen Beteiligten verbindlich umgesetzt.

 
  • Protokolle der Teamsitzungen


Durch einen intensiven Austausch von Materialien kommt es zur Arbeitserleichterung des einzelnen Kollegen.  
  • Festlegen der Organisationsform von Teamsitzungen. (Teamleitung wählen, die den Austausch mit anderen Jahrgangsteams und der Schulleitung sichert.)
  • Alle Kollegen werden zur Organisationsvereinfachung überwiegend in ihren Jahrgängen eingesetzt.

  • Arbeitsmaterialien, die zusammengetragen werden




  • Stundentafel


  • Befragung der Kollegen
  • Fragebogen bezüglich der
  • Effizienz
  • Leistungssteigerung
  • Zufriedenheit
  • Auswertung der Stundentafel

 

Die Arbeitszufriedenheit und den Informationsaustausch in der Zusammenarbeit steigern.
  • Zu den Präsenzzeiten arbeitet das Team gemeinsam an pädagogischen Themen und trifft verbindliche Absprachen.
  • Kurzprotokolle/Entwicklungs-berichte einzelner Schüler
  • Zunahme der Projektarbeit
  • Befragung der Kollegen - erste Evaluation 2007/08



3. Entwicklung von Bewertungskriterien und Standards

Ausgangslage

Die Klassenarbeiten werden in Anlehnung an den vorangegangenen Unterricht konzipiert. Bewertungskriterien werden auf Fachkonferenzen festgelegt, einige Lehrer planen den Großteil der Unterrichtsinhalte gemeinsam und evaluieren die Ergebnisse in Teamsitzungen.


Ziel: Wir streben einheitliche Standards und Bewertungskriterien in allen Unterrichtsfächern an.
Deren Transparenz soll für Lehrer, Schüler und Eltern verbessert werden.



Teilziel 
Zeit-/Maßnahmenplanung 
Indikatoren 
Evaluationsinstrumente 

In den Fachkonferenzen werden fachspezifische und jahrgangstypische Standards und Bewertungskriterien festgelegt.  
  • Durchführung der Fachkon ferenzen zu Beginn des Schuljahres 2006/07
  • ab Februar 2007
  • verbindliche Umsetzung der festgelegten Standards und Bewertungskriterien
  • Protokolle der Fachkonferenzen
  • Festlegung im schulinternen Curriculum 


Die fächerübergreifenden Standards und die Bewertungskriterien werden auf der Gesamtkonferenz verbindlich festgelegt.
  • zum Ende des Schuljahres 2006/ 07  
  • Vereinheitlichung von Lernerfolgskontrollen in Bezug auf die Inhalte, das Anspruchsniveau und die Bewertung.
  • Protokoll der Gesamt-konferenz
  • Lernerfolgskontrollen
  • Vorlage der Klassenarbeiten bei der Schulleitung 


Eine Handreichung mit den erarbeiteten Standards und Bewertungskriterien wird erstellt.  
  • nach Fertigstellung des schulinternen Curriculums (spätestens im Schuljahr 2007/08)
     
  • verbindliche Umsetzung der Inhalte  
  •  Lernerfolgskontrollen

Die Ergebnisse der Lernerfolgskontrollen werden analysiert.  
  • laufend in den Teamsitzungen  
  • Positive und negative Erkenntnisse gehen in die weitere Planung des Unterrichtes und der Lernerfolgskontrollen ein

  • stärkere Orientierung an den  Standards im Unterrichtsgeschehen
  • Befragung des Kollegiums (Fragebogen) 

Die Orientierungsarbeiten der Klassen 2 und 4 werden auf Klassenstufenebene ausgewertet.  
  • mit Beginn des Schuljahres 2005/06
  • Auswertungsergebnisse gehen in die Unterrichtsplanung ein
  • Ergebnisprotokolle





 


© 2007 Kronach-Grundschule
Design, techn. Umsetzung & Wartung
fpCOM - IT Professionals
Christine Funk, Berlin