1.
Historisches
Die neue Kronach-Grundschule wurde 1982/83 in der Moltkestraße gebaut.
Das Kollegium und die Schüler setzten sich aus der Carstenn-Grundschule und der
alten Kronach-Grundschule (heutiges Gebäude der Käthe-Kruse-Grundschule im
Tietzenweg) zusammen. Ab 1984 erfolgte Klassenstufe für Klassenstufe der Aufbau
des partiellen Ganztagsbereichs. Ein Pavillon ergänzt seit 1993 die
Unterrichts- und Freizeiträume.
Seit dem Schuljahr 2004/05 ist die Kronach-Grundschule eine gebundene
Ganztagsschule und wird mit den neu hinzukommenden Jahrgängen kontinuierlich
aufgebaut. Für die übrigen Klassenstufen besteht seit diesem Schuljahr das
Angebot der verlässlichen Halbtagsschule. Der frühere „Hortbetrieb" läuft aus
und geht in den gebundenen Ganztagsbereich über. Die Eltern können dabei
zwischen verschiedenen kostenpflichtigen Betreuungsbausteinen („Module") wählen
und damit die Betreuung ihrer Kinder nach ihren Bedürfnissen gestalten.
Im Zuge von Umbaumaßnahmen sind im letzten Jahr im Hauptgebäude mehrere
kleinere Teilungsräume und ein großzügiger Mensa-Bereich entstanden. Außerdem
wurde der Schulhof komplett umgestaltet und mit vielfältigen Spielmöglichkeiten
ausgestattet.
2. Standort der Schule / Einzugsbereich
Unsere Schule liegt innerhalb des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf im
Ortsteil Lichterfelde West, umgeben von mehreren kleineren verkehrsberuhigten
Straßen mit überwiegend alten Stadtvillen. Sie ist mit verschiedenen Bussen vom
Hindenburgdamm aus und mit der S1 (Botanischer Garten) gut zu erreichen.
Die Schüler kommen überwiegend aus
dem direkten Einzugsgebiet, seit der Umstellung auf den gebundenen
Ganztagsbetrieb auch aus dem weiteren Umfeld.
3. Unsere Schule in Zahlen
In den zur Zeit 18 Klassen werden ca. 480
Schüler unterrichtet. Die Klassenstufen 1 bis 6 laufen jeweils dreizügig. Die
4. Klassenstufe besteht aus vier Klassen. Im Ganztagsbereich werden momentan
300 Kinder betreut. Die Anmeldungen für die neuen 1. Klassen übersteigen
regelmäßig die Kapazität der Schule, sodass jedes Jahr zahlreiche Ablehnungen
ausgesprochen werden müssen.
In der dritten Klasse beginnt mit Englisch
oder Französisch der Fremd-sprachenunterricht. Die Schüler können zum jetzigen
Zeitpunkt zwischen beiden Sprachen wählen.
Zahlenmäßig besonders starke Klassenstufen sind
regelmäßig die ersten vier Jahrgänge. Nach der 4. Klasse melden einige Eltern
ihre Kinder auf grundständige Gymnasien oder in Schnellläuferklassen an, sodass
die Klassenfrequenzen in den Klassen 5/6 etwas abnehmen. Mit dem
Halbjahreszeugnis der 6. Klasse bekommen die Schüler ihre Empfehlung für die
weiterführende Schule, mit der sie sich auf den Oberschulen bewerben. Etwa 60%
der Kronach-Schüler gehen dann auf das Gymnasium, 30% auf die Realschule und
10% auf die Hauptschule.
Das Lehrerkollegium setzt sich zur Zeit aus 37
Kollegen, zwei Referendarinnen sowie 17 Erziehern zusammen.
Es gibt zwei
ausgebildete Evaluationsberaterinnen an der Schule. Eine Kollegin ist Sonderpädagogin.
4. Die Gebäudesituation
Die meisten Klassen befinden sich im Hauptgebäude,
drei haben ihre Unterrichts- und Gruppenräume im Pavillon. Geplant ist, auch
diese ins Hauptgebäude zu verlegen und den Pavillon als „Freizeithaus"
umzugestalten.
Die ersten drei Klassenstufen können neben ihrem
eigentlichen Klassenraum zur Zeit noch einen separaten Gruppenraum nutzen.
Die Doppel-Turnhalle schließt sich an das
Hauptgebäude an. Neben den üblichen Sportstunden werden hier Sportfeste und
Klassenturniere veranstaltet. Am Nachmittag nutzen die Erzieher mit den Kindern
die Halle für weitere Sport -und Spielangebote sowie für verschiedene
Arbeitsgemeinschaften. Am Abend trainiert dort ein Sportverein.
Der sogenannte „Rote Bereich" - der Eingangsbereich
der Schule - bietet anderen Großveranstaltungen wie Schülerkonzerten vor den
Ferien, Adventssingen, Basaren u.ä. den geeigneten Raum und ein schönes
Ambiente.
5. Die Raumsituation
Der Mehrzweckraum
Im Hauptgebäude befindet sich neben zahlreichen
Klassen-, Freizeit-, Teilungs- und Fachräumen auch ein großer Mehrzweckraum.
Dieser ist mit einer Bühne, verschiedenen technischen Anlagen und einer
Vielzahl unterschiedlicher Musikinstrumente ausgestattet. Außerdem finden hier
Einschulungsfeiern, Theatervorführungen, verschiedene schulinterne und
schulübergreifende Konferenzen und Fortbildungen für Lehrer, Eltern und Erzieher statt.
Die Klassen- und Gruppenräume
Die einzelnen Klassenräume sind mit Teppichboden,
diversen Einbauschränken für Arbeitsmaterial und offenen Regalsystemen mit
Fächern für jedes Kind ausgestattet. Zum Teil schließt sich an den eigentlichen
Klassenraum ein kleiner Nebenraum an, der einer kleinen Schülergruppe die
Möglichkeit bietet, dort individuelle Arbeiten zu erledigen. Einige Klassen
haben Lese- und Spielecken, die eine positive Lernatmosphäre unterstützen.
Der Computerraum
Im Computerraum besteht
die Möglichkeit, an 18 Rechnern, einem Beamer und einem Lehrercomputer in
halber Klassenstärke zu arbeiten oder in Doppelbesetzung von je zwei Schülern
an einem PC im Internet zu recherchieren. Den Schülern steht eine große Auswahl
an Lernsoftware zur Verfügung. Für die Wartung der PCs und für die technische Unterstützung
steht den Schülern und Lehrern am Vormittag zeitweise ein Computerfachmann
hilfreich zur Seite. Einige Klassenräume haben ebenfalls einen Internetzugang.
Die Bücherei
Im 1. Stock befindet sich
eine von Lehrern und Eltern initiierte Bücherei. Sie ist zu festen Zeiten für
alle Schüler zugänglich und wird laufend ergänzt. Da nicht ausreichend Personal
zur Verfügung steht, muss über ein neues Konzept der Ausleihe nachgedacht werden.
Der Werkraum
Dieser Fachraum bietet Möglichkeiten für
Werkarbeiten. Für Tonarbeiten steht ein Brennofen zur Verfügung. Er wird auch
für die Durchführung von naturwissenschaftlichem Unterricht genutzt. Die Doppelnutzung
des Raumes durch zwei Fachbereiche stellt ein Problem dar, da für die
Unterrichtsmaterialien beider Fächer nicht ausreichend Stellfläche vorhanden
ist. Versuchsaufbauten oder Ergebnisse von Schülerarbeiten können über einen längeren
Zeitraum nicht stehen gelassen werden.
Die Lernwerkstatt
Die während der Sommerferien 2006 neu eingerichtete
Lernwerkstatt bietet Schülern und Lehrern der Kronach-Grundschule die
Möglichkeit, in ruhiger, entspannter und motivierender Atmosphäre
Förderunterricht in Kleingruppen oder Einzelunterricht durchzuführen. Das hier
zur Verfügung stehende Material beinhaltet die Bereiche Diagnostik, Förderplanung
und Förderdurchführung in den Bereichen:
-
phonologische Bewusstheit
- Sprache-Konzentration und Handlungssteuerung
- soziale und personale Kompetenz-visuelle Wahrnehmung
- auditive Wahrnehmung
- sensomotorische Wahrnehmung
- mathematische Grundlagen
Die Ausstattung der
Lernwerkstatt wird durch Empfehlungen der regelmäßigen Fortbildungen erweitert.
Besonders geeignet ist dieser Ort für die temporären Lerngruppen aus der
Schulanfangsphase. Die Lernwerkstatt ist auch ein geeigneter Raum für Fachkonferenzen
und Gespräche auf der Schüler-Lehrer-Eltern Ebene. Alle Angebote werden ständig
wahrgenommen.
Der Schulhof
„Grün macht Schule" - das war das Konzept,
nach dem im Jahr 2005 eine Landschaftsgärtnerin unter Mitarbeit von Schülern
und Lehrern unseren Schulhof neu entwarf. In den Sommermonaten wurde er
umgebaut und im Oktober eingeweiht. Vielfältige Spielgeräte laden seitdem u.a.
zum Klettern, Balancieren und Schaukeln ein.
Der schuleigene Sportplatz befindet sich auf dem
Schulhof. Die Weitsprunganlage und die Kurzstreckenbahn können im
Sportunterricht genutzt werden.
6. Schulleben
Klasseninterne Aktivitäten
Zur Förderung der Klassengemeinschaft und zur Vertiefung von
Unterrichtsinhalten finden die verschiedenartigsten Aktivitäten innerhalb des
Klassenverbandes statt. Angefangen von Projekttagen, Ausflügen,
Orientierungswandern, Klassenfesten, Faschingsfeiern, Klassenübernachtungen,
Basaren bis hin zu Eltern-Kinder-Nachmittagen mit Spiel, Spaß und Kulinarischem
zum gegenseitigen näheren Kennenlernen. Zahlreiche Klassenfahrten nach Kronach,
an die Nordsee oder ins Berliner Umland verstärken die Klassengemeinschaften.
Elterngespräche bieten Lehrern und Eltern gute Gelegenheiten für einen
intensiven Austausch.
Auch Präventionsveranstaltungen zur Verkehrserziehung mit dem
Schulpolizisten und Veranstaltungen zu verschiedenen anderen Themen (Gewalt,
Drogen, Erste Hilfe u.a.) werden mit entsprechenden Fachleuten im
Klassenverband durchgeführt.
Ab der ersten Klasse werden jeweils zwei Klassensprecher gewählt, die
sich dreimal im Jahr in der Gesamtschülervertretung treffen.
In einigen Klassen wird regelmäßig ein Klassenrat abgehalten. Dieser
dient sowohl der demokratischen Entscheidungsfindung als auch der Problemlösung
von gruppen-, klassen- und schulbezogenen Konflikten. Die Schüler suchen
gemeinsam nach Lösungen, lernen dabei, miteinander zu kommunizieren, sich eine
Meinung zu bilden und diese in einer Gruppe öffentlich zu vertreten. Dabei üben
sie sich gleichzeitig in Toleranz, Rücksichtnahme und Kritikfähigkeit.
Klassenübergreifende Aktivitäten
In regelmäßigen Abständen finden Schul- und Sportfeste sowie
Projektwochen statt, die unter großer Beteiligung von Schülern, Lehrern und
Eltern gemeinsam veranstaltet werden. Sie stellen im jeweiligen Schuljahr den
Höhepunkt aller Aktivitäten dar. Alle Schüler haben in ihrer 6-jährigen
Grundschulzeit jede dieser Veranstaltungen mindestens einmal mitgestaltet und
miterlebt. Sie sind ein wichtiges Element beim Zusammenwachsen der Schulgemeinschaft.
Bei Projektwochen wird der Klassenverband für die Dauer des Projektes
aufgehoben. Die Kinder arbeiten selbstbestimmt und handlungsorientiert zu einem
ausgewählten Thema in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgruppen.
Schüler der 5. Klassen können sich an unserer Schule sowohl zu
Schülerlotsen als auch zu Konfliktlotsen ausbilden lassen, um dann in der 6.
Klasse ihren Mitschülern entweder beim Überqueren der Augustastraße zu helfen
oder sie bei der friedlichen Lösung von Konflikten zu unterstützen.
Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere klassenübergreifende
Aktivitäten wie:
-
Apfellauf
- Ausdauerlauf im Herbst
-
Arbeitsgemeinschaften
-
Autorenlesungen
-
gemeinsame
Klassenfahrten
-
kulturelle
Veranstaltungen
-
Lehrer
lesen Schülern vor / Schüler lesen Schülern vor
-
Patenschaften
zwischen jüngeren und älteren Schülern
- Schuldisco,
Schulkino
-
Teilnahme
an regionalen und landesweiten Sportwettkämpfen
-
Vorlesewettbewerb
der 6. Klassen
7. Städtepartnerschaften
Kronach
Zur Stadt Kronach in Oberfranken
besteht seit vielen Jahren ein intensiver Kontakt. Mehrfach war der
Bürgermeister zu Gast an unserer Schule. Er besucht auch regelmäßig die
Klassen, die im dortigen Schullandheim einen Aufenthalt durchführen.
Zielsetzung ist, dass jeder Schüler einmal im Laufe seiner Grundschulzeit
unsere Partnerstadt besucht.
Moskau
Im Mai 1992 organisierte die
Kronach-Grundschule einen Transport mit humanitären Hilfsgütern nach Moskau.
Seither verbindet uns eine Partnerschaft mit der dortigen 594. Schule.
Regelmäßige Schüleraustauschprogramme sowohl von Moskau nach Berlin als auch von Berlin nach Moskau tragen
zum Entdecken der jeweils anderen Kultur und Lebensweise bei. Eine „AG
Russland" bereitet die jeweiligen Begegnungen vor.
Rennes
Seit 1994 fahren die Schüler der
6. Klassen mit Französisch als erster Fremdsprache am Ende des Schuljahres nach
Rennes in der Bretagne. Der Austausch mit Schülern des Collège St.Vincent de Providence gibt ihnen
nicht nur Möglichkeit, das Land und die Menschen, deren Sprache sie erlernen,
näher kennen zu lernen. Eine Woche vor Ort mit Schulbesuch, Ausflügen und
Besichtigungen, vielfältigen Kontakten in den Familien und zum Abschluss einen
Spaziergang durch Paris, machen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im
Jahr darauf findet der Gegenbesuch statt, bei dem die Schüler des kommenden
Austausches schon mit eingebunden werden.
8. Grundlage der Bestandsaufnahme
Grundlage der Bestandsaufnahme ist
die Erhebung, die von der Steuergruppe im Winter 2004/2005 durchgeführt wurde.
Die Bereiche Unterricht, Schulleben, Organisation und Außenkontakte wurden
hinsichtlich Durchführung, Planung und Veränderungsmöglich-keiten untersucht.
Die in Tabellenform festgehaltenen Ergebnisse wurden der Gesamtkonferenz am 15.
Februar 2005 präsentiert und als Grundlage für unser Schulprogramm genehmigt.
Die Daten wurden nicht statistisch ausgewertet, es handelt sich um ein Meinungsbild
des gesamten Kollegiums.
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Rahmenbedingungen und Bestandsaufnahme |
1.
Historisches
Die neue Kronach-Grundschule wurde 1982/83 in der Moltkestraße gebaut.
Das Kollegium und die Schüler setzten sich aus der Carstenn-Grundschule und der
alten Kronach-Grundschule (heutiges Gebäude der Käthe-Kruse-Grundschule im
Tietzenweg) zusammen. Ab 1984 erfolgte Klassenstufe für Klassenstufe der Aufbau
des partiellen Ganztagsbereichs. Ein Pavillon ergänzt seit 1993 die
Unterrichts- und Freizeiträume.
Seit dem Schuljahr 2004/05 ist die Kronach-Grundschule eine gebundene
Ganztagsschule und wird mit den neu hinzukommenden Jahrgängen kontinuierlich
aufgebaut. Für die übrigen Klassenstufen besteht seit diesem Schuljahr das
Angebot der verlässlichen Halbtagsschule. Der frühere „Hortbetrieb" läuft aus
und geht in den gebundenen Ganztagsbereich über. Die Eltern können dabei
zwischen verschiedenen kostenpflichtigen Betreuungsbausteinen („Module") wählen
und damit die Betreuung ihrer Kinder nach ihren Bedürfnissen gestalten.
Im Zuge von Umbaumaßnahmen sind im letzten Jahr im Hauptgebäude mehrere
kleinere Teilungsräume und ein großzügiger Mensa-Bereich entstanden. Außerdem
wurde der Schulhof komplett umgestaltet und mit vielfältigen Spielmöglichkeiten
ausgestattet.
2. Standort der Schule / Einzugsbereich
Unsere Schule liegt innerhalb des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf im
Ortsteil Lichterfelde West, umgeben von mehreren kleineren verkehrsberuhigten
Straßen mit überwiegend alten Stadtvillen. Sie ist mit verschiedenen Bussen vom
Hindenburgdamm aus und mit der S1 (Botanischer Garten) gut zu erreichen.
Die Schüler kommen überwiegend aus
dem direkten Einzugsgebiet, seit der Umstellung auf den gebundenen
Ganztagsbetrieb auch aus dem weiteren Umfeld.
3. Unsere Schule in Zahlen
In den zur Zeit 18 Klassen werden ca. 480
Schüler unterrichtet. Die Klassenstufen 1 bis 6 laufen jeweils dreizügig. Die
4. Klassenstufe besteht aus vier Klassen. Im Ganztagsbereich werden momentan
300 Kinder betreut. Die Anmeldungen für die neuen 1. Klassen übersteigen
regelmäßig die Kapazität der Schule, sodass jedes Jahr zahlreiche Ablehnungen
ausgesprochen werden müssen.
In der dritten Klasse beginnt mit Englisch
oder Französisch der Fremd-sprachenunterricht. Die Schüler können zum jetzigen
Zeitpunkt zwischen beiden Sprachen wählen.
Zahlenmäßig besonders starke Klassenstufen sind
regelmäßig die ersten vier Jahrgänge. Nach der 4. Klasse melden einige Eltern
ihre Kinder auf grundständige Gymnasien oder in Schnellläuferklassen an, sodass
die Klassenfrequenzen in den Klassen 5/6 etwas abnehmen. Mit dem
Halbjahreszeugnis der 6. Klasse bekommen die Schüler ihre Empfehlung für die
weiterführende Schule, mit der sie sich auf den Oberschulen bewerben. Etwa 60%
der Kronach-Schüler gehen dann auf das Gymnasium, 30% auf die Realschule und
10% auf die Hauptschule.
Das Lehrerkollegium setzt sich zur Zeit aus 37
Kollegen, zwei Referendarinnen sowie 17 Erziehern zusammen.
Es gibt zwei
ausgebildete Evaluationsberaterinnen an der Schule. Eine Kollegin ist Sonderpädagogin.
4. Die Gebäudesituation
Die meisten Klassen befinden sich im Hauptgebäude,
drei haben ihre Unterrichts- und Gruppenräume im Pavillon. Geplant ist, auch
diese ins Hauptgebäude zu verlegen und den Pavillon als „Freizeithaus"
umzugestalten.
Die ersten drei Klassenstufen können neben ihrem
eigentlichen Klassenraum zur Zeit noch einen separaten Gruppenraum nutzen.
Die Doppel-Turnhalle schließt sich an das
Hauptgebäude an. Neben den üblichen Sportstunden werden hier Sportfeste und
Klassenturniere veranstaltet. Am Nachmittag nutzen die Erzieher mit den Kindern
die Halle für weitere Sport -und Spielangebote sowie für verschiedene
Arbeitsgemeinschaften. Am Abend trainiert dort ein Sportverein.
Der sogenannte „Rote Bereich" - der Eingangsbereich
der Schule - bietet anderen Großveranstaltungen wie Schülerkonzerten vor den
Ferien, Adventssingen, Basaren u.ä. den geeigneten Raum und ein schönes
Ambiente.
5. Die Raumsituation
Der Mehrzweckraum
Im Hauptgebäude befindet sich neben zahlreichen
Klassen-, Freizeit-, Teilungs- und Fachräumen auch ein großer Mehrzweckraum.
Dieser ist mit einer Bühne, verschiedenen technischen Anlagen und einer
Vielzahl unterschiedlicher Musikinstrumente ausgestattet. Außerdem finden hier
Einschulungsfeiern, Theatervorführungen, verschiedene schulinterne und
schulübergreifende Konferenzen und Fortbildungen für Lehrer, Eltern und Erzieher statt.
Die Klassen- und Gruppenräume
Die einzelnen Klassenräume sind mit Teppichboden,
diversen Einbauschränken für Arbeitsmaterial und offenen Regalsystemen mit
Fächern für jedes Kind ausgestattet. Zum Teil schließt sich an den eigentlichen
Klassenraum ein kleiner Nebenraum an, der einer kleinen Schülergruppe die
Möglichkeit bietet, dort individuelle Arbeiten zu erledigen. Einige Klassen
haben Lese- und Spielecken, die eine positive Lernatmosphäre unterstützen.
Der Computerraum
Im Computerraum besteht
die Möglichkeit, an 18 Rechnern, einem Beamer und einem Lehrercomputer in
halber Klassenstärke zu arbeiten oder in Doppelbesetzung von je zwei Schülern
an einem PC im Internet zu recherchieren. Den Schülern steht eine große Auswahl
an Lernsoftware zur Verfügung. Für die Wartung der PCs und für die technische Unterstützung
steht den Schülern und Lehrern am Vormittag zeitweise ein Computerfachmann
hilfreich zur Seite. Einige Klassenräume haben ebenfalls einen Internetzugang.
Die Bücherei
Im 1. Stock befindet sich
eine von Lehrern und Eltern initiierte Bücherei. Sie ist zu festen Zeiten für
alle Schüler zugänglich und wird laufend ergänzt. Da nicht ausreichend Personal
zur Verfügung steht, muss über ein neues Konzept der Ausleihe nachgedacht werden.
Der Werkraum
Dieser Fachraum bietet Möglichkeiten für
Werkarbeiten. Für Tonarbeiten steht ein Brennofen zur Verfügung. Er wird auch
für die Durchführung von naturwissenschaftlichem Unterricht genutzt. Die Doppelnutzung
des Raumes durch zwei Fachbereiche stellt ein Problem dar, da für die
Unterrichtsmaterialien beider Fächer nicht ausreichend Stellfläche vorhanden
ist. Versuchsaufbauten oder Ergebnisse von Schülerarbeiten können über einen längeren
Zeitraum nicht stehen gelassen werden.
Die Lernwerkstatt
Die während der Sommerferien 2006 neu eingerichtete
Lernwerkstatt bietet Schülern und Lehrern der Kronach-Grundschule die
Möglichkeit, in ruhiger, entspannter und motivierender Atmosphäre
Förderunterricht in Kleingruppen oder Einzelunterricht durchzuführen. Das hier
zur Verfügung stehende Material beinhaltet die Bereiche Diagnostik, Förderplanung
und Förderdurchführung in den Bereichen:
-
phonologische Bewusstheit
- Sprache-Konzentration und Handlungssteuerung
- soziale und personale Kompetenz-visuelle Wahrnehmung
- auditive Wahrnehmung
- sensomotorische Wahrnehmung
- mathematische Grundlagen
Die Ausstattung der
Lernwerkstatt wird durch Empfehlungen der regelmäßigen Fortbildungen erweitert.
Besonders geeignet ist dieser Ort für die temporären Lerngruppen aus der
Schulanfangsphase. Die Lernwerkstatt ist auch ein geeigneter Raum für Fachkonferenzen
und Gespräche auf der Schüler-Lehrer-Eltern Ebene. Alle Angebote werden ständig
wahrgenommen.
Der Schulhof
„Grün macht Schule" - das war das Konzept,
nach dem im Jahr 2005 eine Landschaftsgärtnerin unter Mitarbeit von Schülern
und Lehrern unseren Schulhof neu entwarf. In den Sommermonaten wurde er
umgebaut und im Oktober eingeweiht. Vielfältige Spielgeräte laden seitdem u.a.
zum Klettern, Balancieren und Schaukeln ein.
Der schuleigene Sportplatz befindet sich auf dem
Schulhof. Die Weitsprunganlage und die Kurzstreckenbahn können im
Sportunterricht genutzt werden.
6. Schulleben
Klasseninterne Aktivitäten
Zur Förderung der Klassengemeinschaft und zur Vertiefung von
Unterrichtsinhalten finden die verschiedenartigsten Aktivitäten innerhalb des
Klassenverbandes statt. Angefangen von Projekttagen, Ausflügen,
Orientierungswandern, Klassenfesten, Faschingsfeiern, Klassenübernachtungen,
Basaren bis hin zu Eltern-Kinder-Nachmittagen mit Spiel, Spaß und Kulinarischem
zum gegenseitigen näheren Kennenlernen. Zahlreiche Klassenfahrten nach Kronach,
an die Nordsee oder ins Berliner Umland verstärken die Klassengemeinschaften.
Elterngespräche bieten Lehrern und Eltern gute Gelegenheiten für einen
intensiven Austausch.
Auch Präventionsveranstaltungen zur Verkehrserziehung mit dem
Schulpolizisten und Veranstaltungen zu verschiedenen anderen Themen (Gewalt,
Drogen, Erste Hilfe u.a.) werden mit entsprechenden Fachleuten im
Klassenverband durchgeführt.
Ab der ersten Klasse werden jeweils zwei Klassensprecher gewählt, die
sich dreimal im Jahr in der Gesamtschülervertretung treffen.
In einigen Klassen wird regelmäßig ein Klassenrat abgehalten. Dieser
dient sowohl der demokratischen Entscheidungsfindung als auch der Problemlösung
von gruppen-, klassen- und schulbezogenen Konflikten. Die Schüler suchen
gemeinsam nach Lösungen, lernen dabei, miteinander zu kommunizieren, sich eine
Meinung zu bilden und diese in einer Gruppe öffentlich zu vertreten. Dabei üben
sie sich gleichzeitig in Toleranz, Rücksichtnahme und Kritikfähigkeit.
Klassenübergreifende Aktivitäten
In regelmäßigen Abständen finden Schul- und Sportfeste sowie
Projektwochen statt, die unter großer Beteiligung von Schülern, Lehrern und
Eltern gemeinsam veranstaltet werden. Sie stellen im jeweiligen Schuljahr den
Höhepunkt aller Aktivitäten dar. Alle Schüler haben in ihrer 6-jährigen
Grundschulzeit jede dieser Veranstaltungen mindestens einmal mitgestaltet und
miterlebt. Sie sind ein wichtiges Element beim Zusammenwachsen der Schulgemeinschaft.
Bei Projektwochen wird der Klassenverband für die Dauer des Projektes
aufgehoben. Die Kinder arbeiten selbstbestimmt und handlungsorientiert zu einem
ausgewählten Thema in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgruppen.
Schüler der 5. Klassen können sich an unserer Schule sowohl zu
Schülerlotsen als auch zu Konfliktlotsen ausbilden lassen, um dann in der 6.
Klasse ihren Mitschülern entweder beim Überqueren der Augustastraße zu helfen
oder sie bei der friedlichen Lösung von Konflikten zu unterstützen.
Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere klassenübergreifende
Aktivitäten wie:
-
Apfellauf
- Ausdauerlauf im Herbst
-
Arbeitsgemeinschaften
-
Autorenlesungen
-
gemeinsame
Klassenfahrten
-
kulturelle
Veranstaltungen
-
Lehrer
lesen Schülern vor / Schüler lesen Schülern vor
-
Patenschaften
zwischen jüngeren und älteren Schülern
- Schuldisco,
Schulkino
-
Teilnahme
an regionalen und landesweiten Sportwettkämpfen
-
Vorlesewettbewerb
der 6. Klassen
7. Städtepartnerschaften
Kronach
Zur Stadt Kronach in Oberfranken
besteht seit vielen Jahren ein intensiver Kontakt. Mehrfach war der
Bürgermeister zu Gast an unserer Schule. Er besucht auch regelmäßig die
Klassen, die im dortigen Schullandheim einen Aufenthalt durchführen.
Zielsetzung ist, dass jeder Schüler einmal im Laufe seiner Grundschulzeit
unsere Partnerstadt besucht.
Moskau
Im Mai 1992 organisierte die
Kronach-Grundschule einen Transport mit humanitären Hilfsgütern nach Moskau.
Seither verbindet uns eine Partnerschaft mit der dortigen 594. Schule.
Regelmäßige Schüleraustauschprogramme sowohl von Moskau nach Berlin als auch von Berlin nach Moskau tragen
zum Entdecken der jeweils anderen Kultur und Lebensweise bei. Eine „AG
Russland" bereitet die jeweiligen Begegnungen vor.
Rennes
Seit 1994 fahren die Schüler der
6. Klassen mit Französisch als erster Fremdsprache am Ende des Schuljahres nach
Rennes in der Bretagne. Der Austausch mit Schülern des Collège St.Vincent de Providence gibt ihnen
nicht nur Möglichkeit, das Land und die Menschen, deren Sprache sie erlernen,
näher kennen zu lernen. Eine Woche vor Ort mit Schulbesuch, Ausflügen und
Besichtigungen, vielfältigen Kontakten in den Familien und zum Abschluss einen
Spaziergang durch Paris, machen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im
Jahr darauf findet der Gegenbesuch statt, bei dem die Schüler des kommenden
Austausches schon mit eingebunden werden.
8. Grundlage der Bestandsaufnahme
Grundlage der Bestandsaufnahme ist
die Erhebung, die von der Steuergruppe im Winter 2004/2005 durchgeführt wurde.
Die Bereiche Unterricht, Schulleben, Organisation und Außenkontakte wurden
hinsichtlich Durchführung, Planung und Veränderungsmöglich-keiten untersucht.
Die in Tabellenform festgehaltenen Ergebnisse wurden der Gesamtkonferenz am 15.
Februar 2005 präsentiert und als Grundlage für unser Schulprogramm genehmigt.
Die Daten wurden nicht statistisch ausgewertet, es handelt sich um ein Meinungsbild
des gesamten Kollegiums.
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