1.
Wertevermittlung
Es ist uns wichtig, dass alle
am Schulleben beteiligten Personen auf gegenseitige Wertschätzung achten. Wir
legen Wert auf einen vertrauensvollen und partnerschaftlichen Umgang
miteinander. Unsere Lebens- und Lernumgebung ist geprägt von einer verständnisvollen
und rücksichtsvollen Atmosphäre.
Dabei sind uns folgende
Werte besonders wichtig:
-
Toleranz, damit die Bereitschaft wächst, sich mit
anderen auseinander zu setzen und diese in ihrer Andersartigkeit anzunehmen und
zu respektieren.
-
Akzeptanz gegenüber Regeln als Gerüst einer
funktionierenden Gemeinschaft.
-
Rücksichtnahme im täglichen Umgang miteinander.
-
Gewissensbildung und damit die Fähigkeit, Recht und
Unrecht voneinander zu unterscheiden und das eigene Handeln danach auszurichten.
-
Friedfertigkeit, damit physische, verbale und
psychische Gewalt vermieden und Konflikte in gegenseitigem Einvernehmen
konstruktiv gelöst werden können.
-
Hilfsbereitschaft zum gegenseitigen Helfen in
schwierigen Situationen.
-
Mutiges und solidarisches Handeln, wenn andere
ausgegrenzt oder benachteiligt werden.
-
Annehmen der eigenen Fehler und Schwächen, zur
Bereitschaft eigenes Fehlverhalten einzugestehen und zu korrigieren.
-
Bereitschaft von anderen zu lernen und Fehler als
Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.
-
Geduld gegenüber anderen und sich selbst.
Diese Wertvorstellungen sind in allen Fächern die Grundlage unserer
Arbeit.
Wir wissen, dass wir sie Kindern nur vermitteln können, wenn wir und die
Eltern diese Werte den Kindern vorleben.
2. Unterricht
Differenzierung durch selbstbestimmtes Lernen und offenen
Unterricht
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht ein differenziertes
Unterrichtsangebot und der Einsatz verschiedener Methoden, um die Stärken und
Schwächen jedes einzelnen Kindes zu berücksichtigen. Es ist uns wichtig, dass
die Schüler eigenverantwortlich und selbständig arbeiten. Dabei wird besonderer
Wert auf die Entwicklung von Teamfähigkeit, Methodenkompetenz und
Selbsteinschätzung gelegt.
Zum überwiegenden Teil findet der Unterricht noch im 45-Minuten-Takt
statt. Um den allgemeinen Qualitätsansprüchen des Lernens und Unterrichtens
gerecht zu werden, versuchen wir immer mehr, den Schulalltag für die Schüler zu
rhythmisieren, d.h. die Wechsel von Belastungs-, Entspannungs- und Ruhephasen
noch stärker an die kognitiven, körperlichen, psychischen und sozialen
Bedürfnisse der Schüler anzupassen. Dabei helfen das Lernen an Stationen, die
Einbindung von Werkstatt-, Projekt- oder Freiarbeit, Wochenplanarbeit sowie
Bewegungs- und Entspannungsaktivitäten. Es werden auch immer wieder neue
pädagogische Wege erprobt, verschiedene Lernstrategien und das selbständige
Lernen mit den Schülern eingeübt, sowie nach Zeit, Inhalt und
Schwierigkeitsgrad differenziert. In den oberen Klassen finden Projekttage zum
Methodentraining und zur Teamentwicklung statt.
Ein wichtiges Anliegen ist es, die Kooperation der Schüler zu fördern.
In vielen Fächern werden daher Formen von Partner- und Gruppenarbeit genutzt.
In fächer- und klassenübergreifenden Projekten versuchen wir über die
Grenzen eines Faches bzw. einer Klasse hinweg, verschiedene Lerninhalte und
Lernerfahrungen miteinander zu verbinden.
Durch Teilungs-, Kooperations- und Förderunterricht bekommen sowohl die
Lernschwachen als auch die Lernstarken mehr Chancen. Bei erhöhtem Krankenstand
fallen diese Stunden jedoch weg, da die Kolleginnen bzw. Kollegen zur
Vertretung des Regelunterrichts eingesetzt müssen.
3. Ganztags- und Betreuungsbereich
Ganztagsbereich
Alle Schülerinnen der ersten drei Jahrgänge nehmen momentan verpflichtend
am Modell der gebundenen Ganztagsschule teil. Sie sind (an zwei, drei bzw. vier
Schultagen) in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr klassenweise eingebunden. Die
Rhythmisierung gestaltet sich in den Klassen unterschiedlich und wird zum Teil
durchgängig umgesetzt. So werden Schülerarbeitsstunden unter anderem in den
Vormittag gelegt und von den Klassenlehrern und Erziehern gemeinsam betreut. In
klassen- und jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften (teilweise
kostenpflichtig) und Aktivitäten erleben die Kinder die Schule als
Gemeinschaft, gehen individuellen Neigungen nach und können neue und
vielfältige Freizeit- und Sportaktivitäten kennen lernen. Durch das damit
verbundene intensive Zusammenleben in der Gemeinschaft ergeben sich vielfältige
Möglichkeiten zum sozialen Lernen, zur Wertevermittlung, zur Förderung individueller
Begabungen und zum Ausgleich von Bildungsbenachteiligungen. Eine kooperative
und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Lehrern, Erziehern und Eltern ist die
Grundlage, um dieses ganzheitliche System von Bildung, Erziehung und Betreuung
zu gewährleisten.
Betreuungsbereich
In der Kronach-Grundschule sind zur Zeit 17 Erzieher, davon eine
Koordinatorin für den Ganztagsbereich, beschäftigt.
Unser Ganztagsbereich teilt sich in zwei Arbeitsbereiche ein.
-
Arbeit
im gebundenen Ganztagsbereich (1. bis 3. Klasse).
-
Jeder Klasse ist ein Erzieher zugeordnet und für drei Klassen ein „Springer".
Lehrer und Erzieher arbeiten im Unterricht und im Freizeitbereich eng zusammen.
-
Die
Betreuung der Kinder der verlässlichen Halbtagsgrundschule -
VHG (4. bis 6. Klassen) erfolgt bei
Bedarf in den zugeordneten Klassen.
Die pädagogische Zielsetzung ist es, eine verlässliche
Betreuung der Kinder zu sichern. Sie haben die Möglichkeit, sich selbst in ihrer
Individualität zu entwickeln. Durch die neue freizügige Umgestaltung des
Schulgeländes haben die Kinder die Chance, sich alleine in einem geschützten
Umfeld zu bewegen. Vielfältige Rückzugsmöglichkeiten wie z.B. die Grünanlagen,
Holzhäuser, der Fußballplatz und viele
Spielecken bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit für Ruhe, Toben und
Entspannung. Viele Kinder treffen sich mit ihren Freunden und nutzen in den
Sommermonaten den weitläufigen Schulhof. Wünschenswert wäre ein ausgewiesener
Ruheraum. In den Herbst- und Wintermonaten bieten die Gruppenräume vielfältige
Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Zeitweise kann auch die Turnhalle zusätzlich
genutzt werden.
Weitere Aspekte sind uns
für die pädagogische Arbeit und unsere Teamarbeit wichtig:
- Intensive Gespräche mit den Kindern,
die helfen, das Vertrauen aufzubauen und Konflikte zu lösen.
- Betreuung und Hilfestellung bei der
Erfüllung der Hausaufgaben.
- Betreuung der Kinder und
Beaufsichtigung außerhalb des Unterrichts.
- Bastelaktionen, verschiedene Arbeitsgemeinschaften.
- Unterstützung bei der Durchführung von
Wandertagen, Projekttagen, Aufführungen, Klassenfesten, Elternabenden
(Lehrer/Erzieher).
- Förderung von Kindern durch
individuelle und offene Angebote in Unterricht und Freizeit.
- Elternarbeit.
- Dienstbesprechungen, Teamsitzungen.
- Gruppenfahrten in den Ferien.
- Begleitung von Klassenfahrten während
der Schulzeit.
- Kooperierende Zusammenarbeit in den
Ganztagsklassen.
- Mitarbeit im Unterricht.
Im Vordergrund unserer Arbeit stehen die
sozialpädagogische Betreuung und die sinnvolle Freizeitbeschäftigung der
Kinder. Es ist uns wichtig, die Bedürfnisse und Interessen der Kinder zu
berücksichtigen.
4. Integration
Integrative Pädagogik ist eine „vertiefte Pädagogik", die Kinder mit
Beeinträchtigungen und Behinderungen mehr an einfühlsamer Beachtung,
emotionaler Stützung und helfender Begleitung gibt. Die Förderbedürfnisse
dieser Kinder werden durch individuelle Förder-pläne erfasst, durch
sonderpädagogische Maßnahmen und Hilfen in temporären Lerngruppen ausgewiesen
und in Integrationsstunden umgesetzt. Der integrative Unterricht findet parallel
zum Regelunterricht, z. T. klassenübergreifend und in Kooperation mit dem
jeweiligen Klassenlehrer und den Eltern statt.
Ziel unserer Integrationspädagogik ist es, dem einzelnen Kind die
erfolgreiche und harmonische Einbindung in das Leben und Lernen an der
Kronach-Schule zu ermöglichen.
In der temporären
Lerngruppe sind Kinder der Anfangsklassen mit Förderbedarf und vermutetem
sonderpädagogischen Förderbedarf.
Die zeitweise
Zusammenfassung in einer Kleingruppe in der neuen Lernwerkstatt erfolgt, um
folgende Ziele zu erreichen:
-
Prozessbegleitende
Beobachtung der Lernentwicklung.
- Training
und aktive Übung der basalen Grundfertigkeiten auf der Entwicklungsstufe des Kindes
ohne den Konkurrenzdruck der Regelklasse.
5. Elternarbeit
Ziel der gemeinsamen
Arbeit ist eine stärkere wechselseitige Unterstützung. Damit fördern wir die
positive Entwicklung der Kinder, der Klassengemeinschaft und des Schulklimas.
Elternarbeit ist ein tragender Stützpfeiler unserer Schule. Regelmäßig
finden Elternabende statt. Darüber hinaus werden die Eltern auf verschiedenen
Ebenen eingeladen, unterstützend mitzuarbeiten. Sie nehmen das Angebot auch
gern wahr. Außerdem bringen sich die Eltern in den verschiedenen Gremien ein,
bereiten sowohl Schul- und Klassenfeste als auch Projekte mit vor, besuchen
nach Absprache den Unterricht ihrer Kinder oder übernehmen aktiv konkrete
Aufgaben innerhalb des Schulalltags.
So haben sich einige Eltern als Leiter einer Arbeitsgemeinschaft zur
Verfügung gestellt und damit das AG-Angebot für die Schüler erheblich erweitert.
Darüber hinaus haben sich speziell in den unteren Klassen die Leseeltern
bewährt, die den Leselernprozess der Schüler unterstützen. Besonders in der Adventszeit
helfen auch immer wieder Eltern bei weihnachtlichen Vorbereitungen.
Durch die aktive Mitwirkung am Schulleben bekommen die Eltern nach
eigenen Angaben oft einen differenzierten Blick auf die Schule. Darüber hinaus
bieten ihnen die regelmäßigen Themenabende Möglichkeiten zur weiteren
Information zu bestimmten Inhalten, Problemen
oder Fragestellungen z.B. über Suchtprävention,
den Übergang auf die Ober-Schule oder Lernschwierigkeiten.
Einmal im Jahr lädt die Gesamtelternvertretung (GEV) das Kollegium zu
einem geselligen Beisammensein ein.
Mit dem Förderverein haben die Eltern eine Institution geschaffen, mit
der sie die schulische Arbeit auch finanziell unterstützen.
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Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit |
1.
Wertevermittlung
Es ist uns wichtig, dass alle
am Schulleben beteiligten Personen auf gegenseitige Wertschätzung achten. Wir
legen Wert auf einen vertrauensvollen und partnerschaftlichen Umgang
miteinander. Unsere Lebens- und Lernumgebung ist geprägt von einer verständnisvollen
und rücksichtsvollen Atmosphäre.
Dabei sind uns folgende
Werte besonders wichtig:
-
Toleranz, damit die Bereitschaft wächst, sich mit
anderen auseinander zu setzen und diese in ihrer Andersartigkeit anzunehmen und
zu respektieren.
-
Akzeptanz gegenüber Regeln als Gerüst einer
funktionierenden Gemeinschaft.
-
Rücksichtnahme im täglichen Umgang miteinander.
-
Gewissensbildung und damit die Fähigkeit, Recht und
Unrecht voneinander zu unterscheiden und das eigene Handeln danach auszurichten.
-
Friedfertigkeit, damit physische, verbale und
psychische Gewalt vermieden und Konflikte in gegenseitigem Einvernehmen
konstruktiv gelöst werden können.
-
Hilfsbereitschaft zum gegenseitigen Helfen in
schwierigen Situationen.
-
Mutiges und solidarisches Handeln, wenn andere
ausgegrenzt oder benachteiligt werden.
-
Annehmen der eigenen Fehler und Schwächen, zur
Bereitschaft eigenes Fehlverhalten einzugestehen und zu korrigieren.
-
Bereitschaft von anderen zu lernen und Fehler als
Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.
-
Geduld gegenüber anderen und sich selbst.
Diese Wertvorstellungen sind in allen Fächern die Grundlage unserer
Arbeit.
Wir wissen, dass wir sie Kindern nur vermitteln können, wenn wir und die
Eltern diese Werte den Kindern vorleben.
2. Unterricht
Differenzierung durch selbstbestimmtes Lernen und offenen
Unterricht
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht ein differenziertes
Unterrichtsangebot und der Einsatz verschiedener Methoden, um die Stärken und
Schwächen jedes einzelnen Kindes zu berücksichtigen. Es ist uns wichtig, dass
die Schüler eigenverantwortlich und selbständig arbeiten. Dabei wird besonderer
Wert auf die Entwicklung von Teamfähigkeit, Methodenkompetenz und
Selbsteinschätzung gelegt.
Zum überwiegenden Teil findet der Unterricht noch im 45-Minuten-Takt
statt. Um den allgemeinen Qualitätsansprüchen des Lernens und Unterrichtens
gerecht zu werden, versuchen wir immer mehr, den Schulalltag für die Schüler zu
rhythmisieren, d.h. die Wechsel von Belastungs-, Entspannungs- und Ruhephasen
noch stärker an die kognitiven, körperlichen, psychischen und sozialen
Bedürfnisse der Schüler anzupassen. Dabei helfen das Lernen an Stationen, die
Einbindung von Werkstatt-, Projekt- oder Freiarbeit, Wochenplanarbeit sowie
Bewegungs- und Entspannungsaktivitäten. Es werden auch immer wieder neue
pädagogische Wege erprobt, verschiedene Lernstrategien und das selbständige
Lernen mit den Schülern eingeübt, sowie nach Zeit, Inhalt und
Schwierigkeitsgrad differenziert. In den oberen Klassen finden Projekttage zum
Methodentraining und zur Teamentwicklung statt.
Ein wichtiges Anliegen ist es, die Kooperation der Schüler zu fördern.
In vielen Fächern werden daher Formen von Partner- und Gruppenarbeit genutzt.
In fächer- und klassenübergreifenden Projekten versuchen wir über die
Grenzen eines Faches bzw. einer Klasse hinweg, verschiedene Lerninhalte und
Lernerfahrungen miteinander zu verbinden.
Durch Teilungs-, Kooperations- und Förderunterricht bekommen sowohl die
Lernschwachen als auch die Lernstarken mehr Chancen. Bei erhöhtem Krankenstand
fallen diese Stunden jedoch weg, da die Kolleginnen bzw. Kollegen zur
Vertretung des Regelunterrichts eingesetzt müssen.
3. Ganztags- und Betreuungsbereich
Ganztagsbereich
Alle Schülerinnen der ersten drei Jahrgänge nehmen momentan verpflichtend
am Modell der gebundenen Ganztagsschule teil. Sie sind (an zwei, drei bzw. vier
Schultagen) in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr klassenweise eingebunden. Die
Rhythmisierung gestaltet sich in den Klassen unterschiedlich und wird zum Teil
durchgängig umgesetzt. So werden Schülerarbeitsstunden unter anderem in den
Vormittag gelegt und von den Klassenlehrern und Erziehern gemeinsam betreut. In
klassen- und jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften (teilweise
kostenpflichtig) und Aktivitäten erleben die Kinder die Schule als
Gemeinschaft, gehen individuellen Neigungen nach und können neue und
vielfältige Freizeit- und Sportaktivitäten kennen lernen. Durch das damit
verbundene intensive Zusammenleben in der Gemeinschaft ergeben sich vielfältige
Möglichkeiten zum sozialen Lernen, zur Wertevermittlung, zur Förderung individueller
Begabungen und zum Ausgleich von Bildungsbenachteiligungen. Eine kooperative
und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Lehrern, Erziehern und Eltern ist die
Grundlage, um dieses ganzheitliche System von Bildung, Erziehung und Betreuung
zu gewährleisten.
Betreuungsbereich
In der Kronach-Grundschule sind zur Zeit 17 Erzieher, davon eine
Koordinatorin für den Ganztagsbereich, beschäftigt.
Unser Ganztagsbereich teilt sich in zwei Arbeitsbereiche ein.
-
Arbeit
im gebundenen Ganztagsbereich (1. bis 3. Klasse).
-
Jeder Klasse ist ein Erzieher zugeordnet und für drei Klassen ein „Springer".
Lehrer und Erzieher arbeiten im Unterricht und im Freizeitbereich eng zusammen.
-
Die
Betreuung der Kinder der verlässlichen Halbtagsgrundschule -
VHG (4. bis 6. Klassen) erfolgt bei
Bedarf in den zugeordneten Klassen.
Die pädagogische Zielsetzung ist es, eine verlässliche
Betreuung der Kinder zu sichern. Sie haben die Möglichkeit, sich selbst in ihrer
Individualität zu entwickeln. Durch die neue freizügige Umgestaltung des
Schulgeländes haben die Kinder die Chance, sich alleine in einem geschützten
Umfeld zu bewegen. Vielfältige Rückzugsmöglichkeiten wie z.B. die Grünanlagen,
Holzhäuser, der Fußballplatz und viele
Spielecken bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit für Ruhe, Toben und
Entspannung. Viele Kinder treffen sich mit ihren Freunden und nutzen in den
Sommermonaten den weitläufigen Schulhof. Wünschenswert wäre ein ausgewiesener
Ruheraum. In den Herbst- und Wintermonaten bieten die Gruppenräume vielfältige
Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Zeitweise kann auch die Turnhalle zusätzlich
genutzt werden.
Weitere Aspekte sind uns
für die pädagogische Arbeit und unsere Teamarbeit wichtig:
- Intensive Gespräche mit den Kindern,
die helfen, das Vertrauen aufzubauen und Konflikte zu lösen.
- Betreuung und Hilfestellung bei der
Erfüllung der Hausaufgaben.
- Betreuung der Kinder und
Beaufsichtigung außerhalb des Unterrichts.
- Bastelaktionen, verschiedene Arbeitsgemeinschaften.
- Unterstützung bei der Durchführung von
Wandertagen, Projekttagen, Aufführungen, Klassenfesten, Elternabenden
(Lehrer/Erzieher).
- Förderung von Kindern durch
individuelle und offene Angebote in Unterricht und Freizeit.
- Elternarbeit.
- Dienstbesprechungen, Teamsitzungen.
- Gruppenfahrten in den Ferien.
- Begleitung von Klassenfahrten während
der Schulzeit.
- Kooperierende Zusammenarbeit in den
Ganztagsklassen.
- Mitarbeit im Unterricht.
Im Vordergrund unserer Arbeit stehen die
sozialpädagogische Betreuung und die sinnvolle Freizeitbeschäftigung der
Kinder. Es ist uns wichtig, die Bedürfnisse und Interessen der Kinder zu
berücksichtigen.
4. Integration
Integrative Pädagogik ist eine „vertiefte Pädagogik", die Kinder mit
Beeinträchtigungen und Behinderungen mehr an einfühlsamer Beachtung,
emotionaler Stützung und helfender Begleitung gibt. Die Förderbedürfnisse
dieser Kinder werden durch individuelle Förder-pläne erfasst, durch
sonderpädagogische Maßnahmen und Hilfen in temporären Lerngruppen ausgewiesen
und in Integrationsstunden umgesetzt. Der integrative Unterricht findet parallel
zum Regelunterricht, z. T. klassenübergreifend und in Kooperation mit dem
jeweiligen Klassenlehrer und den Eltern statt.
Ziel unserer Integrationspädagogik ist es, dem einzelnen Kind die
erfolgreiche und harmonische Einbindung in das Leben und Lernen an der
Kronach-Schule zu ermöglichen.
In der temporären
Lerngruppe sind Kinder der Anfangsklassen mit Förderbedarf und vermutetem
sonderpädagogischen Förderbedarf.
Die zeitweise
Zusammenfassung in einer Kleingruppe in der neuen Lernwerkstatt erfolgt, um
folgende Ziele zu erreichen:
-
Prozessbegleitende
Beobachtung der Lernentwicklung.
- Training
und aktive Übung der basalen Grundfertigkeiten auf der Entwicklungsstufe des Kindes
ohne den Konkurrenzdruck der Regelklasse.
5. Elternarbeit
Ziel der gemeinsamen
Arbeit ist eine stärkere wechselseitige Unterstützung. Damit fördern wir die
positive Entwicklung der Kinder, der Klassengemeinschaft und des Schulklimas.
Elternarbeit ist ein tragender Stützpfeiler unserer Schule. Regelmäßig
finden Elternabende statt. Darüber hinaus werden die Eltern auf verschiedenen
Ebenen eingeladen, unterstützend mitzuarbeiten. Sie nehmen das Angebot auch
gern wahr. Außerdem bringen sich die Eltern in den verschiedenen Gremien ein,
bereiten sowohl Schul- und Klassenfeste als auch Projekte mit vor, besuchen
nach Absprache den Unterricht ihrer Kinder oder übernehmen aktiv konkrete
Aufgaben innerhalb des Schulalltags.
So haben sich einige Eltern als Leiter einer Arbeitsgemeinschaft zur
Verfügung gestellt und damit das AG-Angebot für die Schüler erheblich erweitert.
Darüber hinaus haben sich speziell in den unteren Klassen die Leseeltern
bewährt, die den Leselernprozess der Schüler unterstützen. Besonders in der Adventszeit
helfen auch immer wieder Eltern bei weihnachtlichen Vorbereitungen.
Durch die aktive Mitwirkung am Schulleben bekommen die Eltern nach
eigenen Angaben oft einen differenzierten Blick auf die Schule. Darüber hinaus
bieten ihnen die regelmäßigen Themenabende Möglichkeiten zur weiteren
Information zu bestimmten Inhalten, Problemen
oder Fragestellungen z.B. über Suchtprävention,
den Übergang auf die Ober-Schule oder Lernschwierigkeiten.
Einmal im Jahr lädt die Gesamtelternvertretung (GEV) das Kollegium zu
einem geselligen Beisammensein ein.
Mit dem Förderverein haben die Eltern eine Institution geschaffen, mit
der sie die schulische Arbeit auch finanziell unterstützen.
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