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Samstag, 21. September 2019
Tag des Buches

 

                                                  Am nächsten Morgen steht sie an einem anderen Laternenpfosten. Disi kann es nicht fassen – das ist doch ihr Platz. Sie geht Lesung_2_Kopieraus. Big macht ihr Platz und gibt ihr etwas von ihrem Croissant ab. Diesmal fragt Rory Disi, ob sie mitspielen möchte. Sie spielen Verstecken. Disi muss zählen. Als sie nach langem Suchen immer noch keinen gefunden hat, sagt Big zu ihr: „Sie sind abgehauen. Das haben sie vorher abgemacht“. Big erzählt ihr weiter, dass sie es nicht fassen kann. Sie ist erst seit einer Woche in der neuen Schule und schon hat sie die Hauptrolle in dem Theaterstück bekommen. Big findet schnell Freunde, da sie schon häufig umgezogen ist. Als sie dann bei Big zu Hause sind, setzt Big sich ans Klavier und spielt einen Liedanfang und dann noch einen und dann wird ein ganzes Lied daraus. Big fragt: „Auf welche Schule gehst du eigentlich?“ Disi antwortet: „Auf die Schule Trichter“. Big sagt: „Die kenne ich nicht.“ „Das ist ja auch eine besondere Schule“, sagt Disi.

 

Lesung_3_KopieAls sie später einmal bei Disi sind, sieht Big sich um. In einer Ecke liegt in kleiner Haufen Sachen. Big nimmt eine Mülltüte und packt ein paar Sachen hinein. Aber da sagt Disi: „Hör auf, ich möchte nicht, dass du diese Sachen wegnimmst“, und nimmt ihr die Tüte aus der Hand. Als Big einen Schrank öffnet, fliegen ihr lauter Gegenstände entgegen. Vor ihr liegt ein Kriss. Sie nimmt ihn und pfeift. Sie zieht ihn einmal über ihren Finger. Disi schreit: ,,Nein!“ Doch Big hört nicht auf sie. Sie sagt: ,,Der ist so scharf, den spürt man gar nicht!“ Dann sagt Big: ,,Wollen wir unsere Freundschaft unsterblich machen?“ „Wie denn?“ Big sagte: ,,Na Blutsschwestern.“ Sie nahm das Messer und streifte es über ihren Finger. „Jetzt du!“,sagte sie. Sie nahm Disis Finger und streifte ihn über das Messer. Dann vermischte sie das Blut mit dem ihren. Sie flüsterte Disi zu: „Den drei Jungs werden wir es heimzahlen.“ Und dann flüsterte Big Disi ihren Plan ins Ohr. Disi erwiderte: „Ich weiß nicht?“ „Komm schon, das ist ein guter Plan“, sagte Big. Sie kauften für 30 Euro Süßigkeiten. Am Abend standen viele Kinder um sie herum. Big sagte: „Wir spielen ein Spiel, das heißt: Aus die Maus. Einer geht mit mir hinaus in den dunkeln Wald. Dann bestimmen die anderen eine von zehn Süßigkeiten. Dann rufen sie den anderen wieder herein und er darf sich so lange Süßigkeiten nehmen, bis er die erwischt, die ausgewählt wurde. Die anderen müssen schreien „Aus die Maus“. Also, wer geht zuerst?“ Rory meldete sich zuerst und ging hinaus. Sie wählten eine Süßigkeit aus und er kam wieder hinein. Er gewann viele Süßigkeiten. Andere Kinder genauso. Als einer von Rorys Freunden an der Reihe war, kam er nicht wieder. Big sagte: „Er hatte Angst und ist weggelaufen.“ Als ein anderer Freund nach draußen ging, passierte dasselbe. Die anderen Kinder sagten, sie hätten keine Lust mehr und gingen nach Hause. Jetzt war nur noch Rory da. Als er ein zweites Mal ging, kam Disi mit. Big fasste ihn fest am Arm und zerrte ihn in einen Tunnel. Dort waren auch seine Freunde. Big sperrte sie ein und warf den Schlüssel weit weg. Disi dachte, sie wollte doch nur so tun, als ob sie den Schlüssel wegwirft. Big und Disi gingen nach Hause. Big übernachtete bei Disi. Die Jungen blieben im Tunnel eingesperrt. Disi sagte zu Big: „Hol sie raus!“. Aber Big sagte: „Wieso denn, wir hatten doch abgemacht, dass wir sie bis morgen drin lassen“ und schlief einfach ein. Am nächsten Morgen gingen sie zum Tunnel. Dort saßen Rory und seine Freunde dicht aneinander gekauert. Einer seiner Freunde hatte einen nassen Fleck auf der Hose. Big zog den Schlüssel aus der Tasche. „Das kann doch nicht wahr sein“, dachte Disi. „Sie kann ziemlich gut schauspielern“. Disi sagte: „Dann hol sie jetzt sofort raus.“ Da warf Big den Schlüssel einfach wirklich weg. Disi rannte zu dem Ort, wo der Schlüssel vermutlich gelandet war, kniete sich hin uns suchte. Rory und seine Freunde feuerten sie an. Disi konnte den Schlüssel aber nicht finden.

Lesung_4_KopieRorys Vater sagte zu Disi: ,,Was meinst du, wie oft die Eltern wegen dieser Göre schon umziehen mussten?“ Disi, ihre Mutter und Rorys Vater gehen zu Big. Als sie vor Bigs Haus stehen, macht Big auf. Als ihr alles erzählt wurde, sagte sie: „Disi hat mich angefleht, sie hat mich angebettelt, dass ich ihr helfe. Ich erkannte, dass es ihre Chance war und half ihr.“ Disi erwiderte: „Das stimmt doch gar nicht!“ Da sagte Rorys Vater: „Kommt wir gehen.“ Als Disi nach ein paar Tagen bei der Kommissarin saß, fragte diese: „Warum hast Du denn keinem Bescheid gesagt, als dies passiert ist.“ „Ich weiß es nicht“, sagte Disi. Dann kam ein Polizist und sagte, dass etwas Schreckliches passiert ist. Disis wusste sofort, dass es etwas mit Big zu tun hatte. Aber trotzdem fragte sie: „Mit Big?“. Der Polizist nickte. „Sie hat dem Theaterlehrer ein Messer in den Bauch gestoßen. Er schwebt in Lebensgefahr.“ Disis spürte, wie ihr schwarz vor Augen wurde. Sie fühlte sich als ob sie ein Mehlsack wurde und spürte noch wie sie dumpf auf dem Boden aufkam.

 

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Ich fand das Buch sehr gut, weil es spannend war und es war auch viel los! An manchen Stellen war es für mich nicht ganz leicht, den Inhalt sofort zu verstehen. Aber der danach folgende Text hat mir dann wieder geholfen, den Zusammenhang zu verstehen. Ich würde allen Kindern ab 10 Jahren empfehlen, selbst einmal das Buch zu lesen, um zu erfahren, wie es endet.

 

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