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Sonntag, 15. September 2019
Känguru-Wettbewerb

 

Knguru

Der Känguru-Wettbewerb fand in Deutschland erstmals 1995 statt und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Nahmen im ersten Jahr nur drei Schulen mit insgesamt 184 Schülern teil, stiegen die Anmeldungen bis 2011 auf über 9000 Schulen mit mehr als 870 000 Teilnehmern. Traditioneller Känguru-Tag ist der dritte Donnerstag im März. In diesem Jahr war es der 15.

In manchen Klassen stand schon Wochen vorher „Knobeln“ auf dem Stundenplan. Im Team oder alleine wurden Lösungen gesucht und im Klassenverband Lösungsstrategien ausgetauscht. Manche Kinder entschlossen sich erst nach einigem Zögern zur Teilnahme am Wettbewerb, andere entschieden sich schnell und begeistert und wagten den Sprung „ins kalte Wasser“, auch wenn sie kaum trainiert hatten. Einige wenige waren bereits im vergangenen Jahr dabei und wussten, was sie erwartet, für viele Kinder war es jedoch der erste Versuch.

Am Känguru-Tag trafen sich die Kinder mit Federtasche und Glücksbringer, Trinkflasche (und Brotdose), mehr oder weniger aufgeregt,  zum vereinbarten Zeitpunkt in verschiedenen Klassenzimmern. Vor dem Austeilen der Aufgaben wurde erklärt, was erlaubt ist und was nicht. Erlaubt waren z.B. Schmierpapier und Schere, verboten waren Taschenrechner und „Fachgespräche“ mit den Nachbarn. Als alles geklärt war, wurden die Blätter mit den 24 Aufgaben verteilt. Ab jetzt wurde auf die Uhr geschaut, denn nach spätestens 75 Minuten mussten die Lösungszettel abgegeben werden.

Die Aufgaben waren in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt und wurden mit je 3, 4 oder 5 Punkten bewertet. Je schwieriger, desto höher die Punktzahl. Da es ums Knobeln ging, mussten keine langen Rechnungen und Antwortsätze geschrieben werden. Zur Auswahl standen unter jeder Aufgabe vier Lösungsvorschläge ... von denen nur einer richtig war! Ein Kreuzchen an der richtigen Stelle genügte, um das persönliche Punktekonto, das jeder Teilnehmer als „Startguthaben“ erhalten hatte,  zu erhöhen. Leider konnten aber auch Punkte abgezogen werden, wenn eine falsche Lösung angekreuzt wurde. So manche Kinder entschieden sich, überhaupt nichts anzukreuzen, wenn sie sich nicht sicher waren. Auch das war erlaubt.

Nachdem die Kinder die Lösungszettel abgegeben hatten, konnten sie erst mal aufatmen und dann begann das Warten auf die Ergebnisse, die Urkunden, die Preise ... Am 24. April war es dann endlich so weit. Alle Kinder erhielten ihre Urkunde und ein kleines Knobelspiel. Zwei Jungs aus den vierten Klassen bekamen zusätzliche Preise, weil sie besonders viele Punkte erreichten: Leonard aus der Klasse 4a und Valentin aus der 4c.

Im nächsten Jahr, am dritten Donnerstag im März, ist wieder Känguru-Tag ... auch in unserer Schule!

Barbara Eckert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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