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Sonntag, 26. Mai 2019
Die 3a in der Komischen Oper

Zuerst wurden wir in den Zuschauerraum geführt, wo einige Männer dabei waren, das Konzert vorzubereiten. Besonders die Mädchen waren von den vielen Stuckfiguren und dem vielen Gold beeindruckt. Dann wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und kamen in die verschiedenen Werkstätten, die alle Arbeiten für die Aufführungen vorbereiten. Wir waren in der Hutmacherei und durften die verschiedenen Hüte aufsetzen. Wir haben erfahren, wie man die Hüte herstellt. Jeder Hut wird auf einem Holzkopf hergestellt. Philipp hatte den roten Teufelhut mit der grünen Pilotenbrille auf. Er sah aus wie ein Außerirdischer.

In der Schuhmacherei wurden gerade die Tanzschuhe repariert. Jeder Schuh besteht aus echtem teurem Leder, weil die Tänzer darin am besten tanzen können. Einige Mädchen durften Ballettschuhe anprobieren. Der Schuh hat Viola sehr gedrückt und auf der Spitze war es unangenehm. Jeder Schuh wird eingefärbt für das passende Kostüm.
Eric hatte den großen roten Schuh vom König in der Hand. Der König muss auf solchen hohen Schuhen laufen, damit er größer als seine Untertanen ist.

In der Damen- und Herrenschneiderei stehen am Fenster viele Nähmaschinen. Am schönsten war es, dass wir Stoffreste absahnen konnten. Wenn die Kleider fertig sind, werden manche mit der Sprühdose eingefärbt, damit sie echt aussehen.

Auf den Ballettprobensaal waren wir am meisten gespannt. Herr Wherlock hat uns viel vom Ballett erzählt und dass die Tänzer ganz oft trainieren müssen. Ein Tänzer muss schon ganz jung tanzen lernen und hört mit etwa 35 Jahren auf. Jeden Tag ist Probe von 10 Uhr bis 17 Uhr, und am Sonntag ist frei. Wenn die Tänzer abends eine Vorstellung haben, proben sie nur bis 14 Uhr. Die Luft im Probenraum war so sehr verbraucht, dass Florian die Ballettprobe nicht sehen konnte, dafür aber draußen eine Fanta abstaubte. Wir waren ganz fasziniert von den Sprüngen der Tänzer und dass wir überhaupt in den Probensaal durften.
Wir haben gelernt, dass im Modern Dance die Tänzerinnen gar keine Spitzenschuhe tragen. Wir haben gelernt, dass die weißen Linien auf dem Boden im Probensaal den Tänzern helfen, sich auf der Bühne zu orientieren. Bei der Probe tragen die Tänzer nur alte Sachen. Sie sind oft verletzt, aber sie tanzen trotzdem weiter. Sie haben ganz oft Muskelkater und nur am Sonntag frei. Eine Wand war verspiegelt, damit sie sehen, was sie tanzen und ob es richtig ist.

Bei dem Ballettstück haben die Tänzer so getan, als ob sie sich anziehen. Sie haben sich überall gekämmt und trugen Sonnenbrillen. Auch die Frauen taten so, als ob sie sich anziehen. Das Stück heißt "Wunderbar". Auf der Bühne aber tragen sie Kostüme. Die Tänzer haben manchmal lustige Figuren getanzt und dabei gebrüllt. Die japanische Tänzerin hat immer zuerst getanzt. Ein Tänzer war total verschwitzt. Alle Männer haben Muckibäuche und starke Muskeln, weil sie so oft die Frauen hochheben müssen.

Wir möchten uns bei Frau und Herrn Wherlock und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die uns die Werkstätten und den Zuschauersaal der Komischen Oper gezeigt haben und uns unsere Fragen beantwortet haben.
 
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