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Donnerstag, 15. Oktober 2026
Löwen

Löwen

von Atilla und Bela

Löwen futtern täglich bis zu zehn Kilogramm Fleisch. Im Durchschnitt (!) verschlingen sie an einem Tag 40 Kilogramm auf einmal, sind sie einige Tage lang satt.

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Bild: Pixabay

Die Jagd beginnt meist in der Abenddämmerung. Dann ziehen vor allem Löwinnen los. Gemeinsam können sie Beutetiere erlegen, die größer sind als sie selbst – wie zum Beispiel Büffel. Auf ihrem Speiseplan stehen außerdem Gnus, Gazellen, Antilopen und Zebras. Sind große Beutetiere das Ziel, jagen die Löwenmänner meist mit. Ansonsten beschützen die Männchen das Rudel vor fremden Löwen und anderen Tieren. Löwen jagen trickreich. Mindestens zwei pirschen sich von verschiedenen Seiten an die Beute, zum Beispiel eine Antilope, heran. Sobald sie nahe genug sind, etwa 30 Meter, greifen sie blitzschnell an. Jeder Sprung bis zu 6 Meter weit und dann stößt sich der erste Löwe auf sein Beutetier und wirft es zu Boden. Durch Bisse in Nacken oder Kehle wird es getötet. Dann kommen die Jagdgefährten hinzu.

Aber: Der Angriff gelingt nicht immer, meist nur bei jedem fünften Beutetier. Rennt zum Beispiel die Antilope weg, holt ein Löwe sie oft nicht mehr ein. Und manche Beutetiere wie Zebras können sich mit Huftritten wehren. Deshalb begnügen sich Löwen auch mal mit kleineren Happen wie Hasen oder Vögel. Oder mit Aas, also bereits totem Fleisch: Das nehmen sie häufig den Tüpfelhyänen ab.

Beim Verteilen der Jagdbeute geht es streng nach Rangfolge. Zuerst sind die Anführer des Rudels dran – das sind ein bis drei kräftige Männchen. Danach dürfen die Jägerinnen fressen, dann die großen Kinder und zuletzt die Jungen.

 
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