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Dienstag, 11. Dezember 2018
Besuch bei der Berliner MoPo
mopo_kleinIm Rahmen unseres Zeitungsprojekt von der Berliner Morgenpost hatten wir dank Frau Huber die Gelegenheit, mal bei einer echten Redaktionssitzung dabei zu sein und uns auch das Gebäude anzugucken. Wir fanden es sehr interessant und haben nach der Rückkehr einige Eindrücke für euch aufgeschrieben.









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Besuch bei der Berliner Morgenpost

Das Axel-Springer-Gebäude ist von außen sehr eindrucksvoll, denn es ist alles aus Glas und hat insgesamt 19 Stockwerke. Als wir in die Empfangshalle kamen, bekam jeder von uns ein kleines laminiertes Kärtchen mit seinem Namen.

Danach mussten wir einige Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Und wisst ihr, was in der gesamten Halle waren? Sage und schreibe 6 Sicherheitsleute!

Anschließend hat uns Frau Huber abgeholt und wir sind zusammen mit einer anderen Klasse zu den Fahrstühlen gegangen, um in den „News Room“ (deutsch: „Neuigkeiten Raum“) zu gelangen.

Neben den ganz normalen Fahrstühlen waren auch noch Fahrstühle, in die man einfach einsteigen konnte, ohne warten zu müssen, weil diese nämlich keine Türen hatten und immer an Ort und Stelle waren (vielleicht kennt ihr sie auch aus der RTL Werbung). Das Doofe daran war nur, dass nur Mitarbeiter damit fahren durften

:-(


Die Redaktionssitzung

So gegen 12:00 Uhr sind wir dann in den Konferenzraum gegangen. Dort trafen sich alle leitenden Redakteure, die sich um die verschiedenen Ressorts (Themenbereiche) kümmern. Zuerst wurde eine Blattkritik gemacht.

Das bedeutet, dass eine Person sagt, was ihr an der letzten Zeitung gefallen hat und was nicht. Danach stellten alle Redakteure ihre einzelnen Artikel für die verschiedenen Themen vor. 

Daraufhin sagte der Chefredakteur (der auch die gesamte Konferenz leitete), ob die Artikel interessant sind. Als die Konferenz vorbei war, hat uns noch ein leitender Redakteur Fragen beantwortet. Anschließend wurden wir sogar noch interviewt! Eine Frau nannte uns ein Thema, zu dem wir uns dann äußern sollten. Es ging um die neue Schulreform!!! Von jedem, der seine Meinung geäußert hat, wurde ein Foto gemacht. Diese werden wahrscheinlich sogar veröffentlicht.

Unserer Eindruck: Wir fanden den Besuch bei der Morgenpost alles in allem sehr gut! Die Pressekonferenz war sehr interessant, nur leider sprachen einige Redakteure sehr leise, so dass man sie kaum verstehen konnte.


Jana (6c)
Helmine (6c)
(2008/2009)

Bei der Berliner Morgenpost

mopo1Die Redakteure versammeln sich täglich um 12 Uhr in einem Raum und besprechen zunächst einmal die positiven und die negativen Berichte der letzten Ausgabe aus Morgenpost (auch genannt: Die Blattkritik). Als nächstes wird besprochen, was in die nächste Ausgabe kommt. Dabei stellen die Redakteure ihre Artikelthemen vor und der Chefredakteur entscheidet dann letztendlich, was rein kommt. Der Chefredakteur nennt ein Ressort und die jeweils verantwortlichen Redakteure schlagen ihre Ideen vor.

Es wird überlegt, welches Thema am größten dargestellt wird. Die Morgenpost vergleicht sich sehr mit anderen Konkurrenzzeitungen, es kommt manchmal vor, dass andere Zeitungen mehr Informationen haben als die eigene Zeitung erhalten hat. Neben der Hauptkonferenz um 12 Uhr gibt es noch eine Konferenz, wo man die Geschehnisse des Tages noch einmal durchgeht.


Jeder Fachbereich (z.B. Kultur, Berliner Teil oder Sport) hat vor dieser großen Redaktionssitzung schon mehrere Besprechungen zu den Themen, die dann der leitende Redakteur auf der großen Konferenz dem Chefredakteur vorstellt.

Jacob (6c)
Tim (6c)

Berliner Morgenpost

Der Hauptsitz der Berliner Morgenpost ist im Axel-Springer-Haus. Das Axel-Springer-Haus ist ein sehr beeindruckendes Gebäude, weil alles aus Glas gebaut ist und das Gebäude sehr groß ist! Es besteht insgesamt aus 19 Stockwerken. Im Axel-Springer-Haus sitzen die Zeitungen: die Berliner Morgenpost, die BZ, die Bild-Zeitung und die Welt.

Wir bekamen eine Führung durch den Newsroom, den sich die Morgenpost und die Welt teilen. Die Redaktion begann um 12:00 Uhr. 22 Redakteure der einzelnen Ressorts und der Chefredakteur betraten den Raum. Zunächst wurde Kritik über die gestrige Morgenpost abgegeben. Dann begannen die Redakteure der einzelnen Ressorts Themen f vorzuschlagen, welchen heute oder morgen mit einem Bericht in der Zeitung stehen. Der Chefredakteur suchte die guten Themen heraus, fragte aber auch sehr viel nach.

Als die Redaktionssitzung vorbei war, wollte eine Redakteurin unsere Meinung zur vorgeschlagenen Schulreform hören. Viele Kinder äußerten Ihre Meinung zum neuen Schulsystem. Es wurden sogar noch Fotos von den Kindern aufgenommen, die etwas gesagt haben.

Anton (6c)

Eine Redaktionssitzung bei der Berliner Morgenpost


Heute findet im Axel-Springer-Haus wieder die alltägliche 12.00 Uhr- Redaktionssitzung im 14. Stockwerk statt. Der Raum ist mit vielen Stühlen um einen langen Tisch in der Mitte ausgestattet. Außerdem hängen an der Wand 10 Uhren, die die Zeiten anderer Länder und Städte anzeigen, damit sie ihre Korrespondenten nicht in der Nacht stören. Alle Leiter der verschiedenen Ressorts kamen zusammen, um zu besprechen, welche Artikel in die Morgenausgabe gehören.

Es werden auch Kritikpunkte zu der gestrigen Ausgabe gesagt. Das tut heute eine Frau, die auserwählt wurde und die dann über die ganze Zeitung urteilt. Am meisten wird über den Berlinteil und die Titelseite diskutiert. Jeder Ressortchef gibt Vorschläge, welche Artikel er zu seinem Ressort in die Zeitung setzen möchte. Darüber wird dann diskutiert. Z.B.: Sollen die Buschbrände in Australien eine ganze Seite bekommen oder nicht.

Dabei vergleichen sie dann die Größe der Artikel mit anderen Zeitungen. Nach der Sitzung konnten wir Herrn Zabel, einem leitenden Redakteur, noch Fragen stellen. Hinterher befragte uns eine Frau über unsere Meinung zur aktuellen Schulsituation, nämlich die Pläne des Senats über einen Zusammenschluss von Haupt-Real und Gesamtschule in eine Sekundarschule.

  Timmy (6c)
Merlina (6c)
Finia (6d)

 

 


 

 
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